In Ahmedabad haben Bewohner ihre Häuser und Herzen für streunende Tiere geöffnet, um deren Unterhalt, Sicherheit und Wohlergehen zu sichern. Die Volkszählung von 2016 zu Leoparden und Lippenbären zeigt einen Anstieg der Population in Gujarat um 15 Prozent – ein Beweis für das starke Engagement der Bürger im Tierschutz. Die Times of India beleuchtet die Arbeit lokaler Vereine und Initiativen, die ihre Liebe zu Tieren konkret umsetzen. Junge Enthusiasten im Einsatz
Alles basiert auf Bildung, Dialog und wissenschaftlicher Forschung. Ein führender College-Club der Stadt schafft Bewusstsein für Tierschutzressourcen. „Wir organisieren Straßenspiele und Gastvorträge, um junge Menschen für den Tierschutz zu begeistern. Viele stellen kluge Fragen und wollen streunenden Tieren helfen. Unsere Mission: Ihnen fundierte Grundkenntnisse zu vermitteln“, erklärt Pritam Pandit, Präsident des Tierschutzvereins an einer städtischen Hochschule. Nicht nur Studierende sind aktiv: Zahlreiche Stiftungen und NGOs in Ahmedabad teilen dieses Ziel. Swati Pandya, Koordinatorin einer Stiftung, betont: „Viele streunende Tiere finden durch Adoption ein Zuhause. Wir betreuen Adoptierende umfassend – von Impfungen bis zu täglichen Bedürfnissen.“
Virtuelles Bewusstsein
In Zeiten digitaler Vernetzung lässt sich ein Haustier sogar über Social Media adoptieren: Eine Anfrage auf Adoptionsseiten reicht, und Optionen überschwemmen Sie. Auch für Besitzer gibt es gute Nachrichten. Rekha Bhalla, die für drei Wochen verreist war, fand via Social-Media-Pinnwand einen vorübergehenden Platz für ihr Tier. „Viele boten Hilfe an. Bei meiner Rückkehr war mein Haustier glücklich und heimisch gefühlt!“