Es mag überraschen: In Indien sind bestimmte Haustiere streng verboten. Videos von Menschen mit wilden Tieren im Wohnzimmer wirken faszinierend, doch der Besitz solcher Tiere ist nicht nur unethisch, sondern illegal. Gemeint sind keine Löwen oder Geparden, sondern exotische Arten und bedrohte Tierarten, die unter das Wildlife Protection Act fallen. Selbst scheinbar harmlose Papageien oder Schildkröten können zu Haftstrafen führen. Als Haustierexpertin Swati Tandon liste ich die wichtigsten verbotenen Haustiere in Indien auf – basierend auf gesetzlichen Vorgaben und jahrelanger Erfahrung im Tierschutz.
Vögel
Die Haltung von Vögeln in Käfigen ist tierschutzrechtlich problematisch. Arten wie der Rosenringelsittich, Alexandrinsittich, Rote Munia und Jungle Maina genießen Schutz nach dem Wildlife Protection Act. Auch Graupapagei, Blaukehlhahn und Gelbhaubenkakadu sind durch das CITES-Übereinkommen vor internationalem Handel geschützt.
Schildkröten und Schildkröten
Einige Reptilienarten sind in Indien nicht haltbar. Viele unterscheiden Arten nicht, riskieren aber illegale Käufe. Die Indische Sternschildkröte und der Rote Ohrenschildkröte zählen zu den geschützten Arten, deren Besitz strafbar ist.
Meereswelt
Ein Aquarium mit Meeresfischen klingt idyllisch, erfordert aber spezielle Bedingungen. Wale (einschließlich Delfine und Schweinswale), Pinguine, Otter und Seekühe sind nach dem Wildlife Protection Act von 1972 verboten. Auch bestimmte bedrohte Fischarten dürfen nicht gehalten oder gehandelt werden.
Schlangen
Trotz Tradition der Schlangenbeschwörer ist der Besitz einheimischer Schlangenarten illegal. Illegale Fangmethoden töten viele Tiere – unterstützen Sie keinen Wildtierhandel.
Affen
Affen werden im Hinduismus verehrt und gefüttert, doch gemäß Abschnitt 22 (ii) des PCA-Gesetzes von 1960 dürfen sie nicht zu Unterhaltungszwecken gehalten oder trainiert werden.
— Swati Tandon, Haustierexpertin
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