Klimaschutz ist weltweit eines der drängendsten Themen. Viele Organisationen und Aktivisten bekämpfen den durch menschliches Handeln verursachten Schaden. Auf individueller Ebene tragen immer mehr Menschen bei, indem sie ihren CO₂-Fußabdruck minimieren. Dabei vergessen wir oft die Haustiere: Auch ihr Fußabdruck durch Futter, Zubehör, Spielzeug und Verpackungen zählt. "Eine sicherere, gesündere Welt für Tiere ist essenziell für unser Überleben auf der Erde. Unsere Lieblinge hinterlassen Spuren durch Kotbeutel, Kleidung und Produkte", erklärt Anushka Iyer aus Pune, Inhaberin einer Haustier-Lifestyle-Marke. Wie halten wir das in Grenzen?
Wechsel zu hausgemachtem Futter
Tierarzt Tohid Alam betont: Manche Haustiere brauchen spezielles Fertigfutter, doch Alternativen existieren. Kochen Sie täglich oder jeden zweiten Tag für Ihr Tier – das senkt den CO₂-Ausstoß. "Markenfutter bietet oft perfekte Nährstoffbalance, aber hoher Fleischanteil bedeutet mehr Emissionen bei der Produktion. Ersetzen Sie es teilweise durch hausgemachte Mahlzeiten mit Eiern und Gemüse, passend zu Alter, Rasse und Gewicht. Eine Futtertabelle hilft dabei", rät Tohid.
DIY-Spielzeug und Tauschbörsen als Lösung
Haustiere langweilen sich schnell an Spielzeug – neues kaufen schadet der Umwelt. Anwalt Mohammad Waqqar, Vater von Katzen Kiki und Kuku, tauscht stattdessen: "In unserer Gruppe mit Tierschützern und Haltern tauschen wir Spielzeug und diskutieren nachhaltige Praktiken." Produktdesigner Ankush Vohra bastelt DIY-Spielzeug für seinen Beagle Goli: "Aus alten T-Shirts, Plastikflaschen oder Socken entstehen tolle Toys. Es spart Geld und Ressourcen – tolle Ideen finden Sie online." Langlebige Katzenklos aus umweltfreundlichen Materialien
Plastikstreuschränke sind kurzlebig und unökologisch. Wählen Sie Metall- oder Bambusmodelle: tier- und umweltfreundlich. Augenarzt Dr. Mukul Pandey mit Katze Jerry schwört auf Edelstahl: "Jerry grub zuvor alles um, bis das rutschfeste Modell Wunder wirkte. Langlebig und bonus für die Umwelt." Recycelte Bambusklos in schicken Farben runden das Angebot ab.
Green Grooming für Mensch und Planet
Tohid Alam empfiehlt hautverträgliche Pflegeprodukte: "Viele Shampoos enthalten giftige Chemikalien, schädlich für Tier und Erde. Meine Empfehlungen sind paraben- und farbstofffrei – etwas teurer, aber nachhaltig."