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Braune Flecken durch Hundeurin auf dem Rasen vermeiden: Experten-Tipps

Von Carol McCarthy

Braune Flecken im Fell eines Hundes sind entzückend. Auf dem Rasen? Weniger erfreulich. Bei Hunden in der Familie entstehen oft abgestorbene Grasstellen durch Urin. Als engagierte Hundeeltern wissen Sie: Ihr Garten muss kein Urin-Minenfeld werden.

Ist Ihr Hund schuld an den braunen Flecken?

Bevor Sie den Hund verdächtigen, prüfen Sie es, rät Missy Henriksen, Vizepräsidentin für öffentliche Angelegenheiten der National Association of Landscape Professionals (NALP). Mehrere braune Flecken mit dunkelgrünem Saum umgeben deuten auf Hundeurin hin. Ziehen Sie vorsichtig an der Grasnarbe: Bleiben die Wurzeln fest, liegt es am Urin. Löst sich alles leicht, könnte eine Rasenkrankheit vorliegen – dann holen Sie einen Profi.

Warum schädigt Hundeurin den Rasen so stark?

Theresa Smith, Marketingdirektorin bei Natural Alternative (Bio-Rasenexperten), erklärt: Hoher Stickstoff aus Harnstoff und Salze im Urin verbrennen das Gras direkt. Die Umgebung wird jedoch üppig grün durch verdünnte Nährstoffe.

Schädigen manche Hunde stärker?

Alle Hunde töten Gras mit Urin, doch Hündinnen hocken öfter an einer Stelle, Rüden verteilen es, sagt Smith. Junge Hunde squattn ebenfalls. Entscheidend ist Häufigkeit pro Stelle, nicht Größe, ergänzt Henriksen.

Können Sie den Hund umtrainieren?

Ideal: Einen Kies- oder Mulchbereich im Garten schaffen und trainieren, rät Smith. Oder weniger sichtbare Rasenecken nutzen. David Jones von Bio Tech Pest Controls warnt: Training braucht Geduld, besonders bei freiem Garten. Henriksen empfiehlt Landschaftsprofis für hundgerechte Zonen mit Mulch oder Steinen – schön und schützend.

Ergänzungsmittel für den Hund?

Enzympräparate sollen pH-Wert ausgleichen. Dr. Virginia Sinnott, Notfalltierärztin am Angell Animal Medical Center, mahnt zur Vorsicht: DL-Methionin (kennzeichnungspflichtig) versauert Urin, kann aber Leber/Nieren schädigen. Bei Steinen oder Kristallen: Tierarzt konsultieren. Dog Rocks filtern als natürliche Steine Nitrate etc. aus dem Trinkwasser.

Hundeurin-Schäden vorbeugen?

Sofort mit Schlauch spülen, um zu verdünnen, rät Dr. Sinnott. Neuer Rasen: Urinresistente Sorten wie Rohrschwingel. Smith warnt vor Chemikalien (Pfoten schädlich); stattdessen Grassamen einarbeiten und Hund leiten. Folgen mithilfe Schlauch ist mühsam.

Braune Flecken reparieren?

Jones: Salze mit Gips neutralisieren, z.B. NaturVet GrassSaver. Esslöffel in Erde gießen, abdecken, später Samen säen. Hund fernhalten, gießen – Geduld! Wiederholen bei Bedarf. Zusätzliches Wasser belebt, sagt Henriksen.