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8 Tipps, um Spaziergänge mit Ihrem Hund spannender zu gestalten

Am 12. Dezember 2018 von Jennifer Coates, DVM, auf Genauigkeit überprüft und aktualisiert

Spaziergänge mit Ihrem Hund sind eine der wichtigsten Aufgaben als Hundebesitzer – und sie bieten enorme gesundheitliche Vorteile für Mensch und Tier.

Eine Studie der Michigan State University zeigt: Hundebesitzer erreichen mit 34 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit die empfohlenen 150 Minuten Bewegung pro Woche als Nicht-Hundebesitzer. Forschung der George Washington University School of Public Health and Health Services ergab zudem, dass regelmäßige Spaziergänge das Risiko für Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck senken.

„Spazierengehen ist eine ideale schonende Bewegung für Sie und Ihren Hund“, erklärt Dr. Bruce Silverman, Inhaber der Village West Veterinary in Chicago und Gründer der Critical Animal Relief Foundation (CARF). „Es fördert die Durchblutung, verbrennt Kalorien und stärkt die Bindung zwischen Mensch und Tier.“

Wenn Gassigehen zur lästigen Routine geworden ist, Zeit für Abwechslung! Als erfahrene Tierärztin und Trainer empfehlen wir diese acht bewährten Tipps, um Ihre Spaziergänge frisch und motivierend zu halten.

1. Lassen Sie Ihren Hund die Route wählen. Statt immer dieselbe Runde, überlassen Sie Ihrem Hund gelegentlich die Führung. „So entdeckt er neue Gerüche und Umgebungen“, rät John D. Visconti, CDPT-KA und Inhaber von Rising Star Dog Training in North Carolina. „Hunde brauchen Routine, aber Abwechslung macht Spaziergänge bereichernd – ohne robotermäßig zu werden.“

2. Nehmen Sie Trainingsleckerlis mit. Futtermotivierte Hunde reagieren begeistert auf Belohnungen. „Während des Spaziergangs ab und zu ein Leckerli geben motiviert und schafft Vorfreude“, sagt Top-Trainer Joel Silverman. Wählen Sie kleine Portionen wie Bil-Jac Little Jacs mit Hühnerleber – aber dosieren Sie sparsam, um die Kalorienbilanz nicht zu kippen.

3. Erkunden Sie neue Orte. Fahren Sie übers Wochenende zu Parks, neuen Nachbarschaften oder Waldgebieten. „Immer dieselbe Strecke wird langweilig“, warnt Dr. B. Silverman. „Neue Plätze beleben Mensch und Hund.“

4. Variieren Sie das Tempo. Wechseln Sie zwischen Schlendern und zügigem Gehen. „Sagen Sie fröhlich „Los geht’s!‘ und beschleunigen Sie“, empfiehlt Visconti. Beim Joggen eignet sich eine freihändige Leine.

5. Integrieren Sie spielerisches Training. Nutzen Sie Spaziergänge für Interaktion: Bitten Sie um „Sitz“ und belohnen Sie. „Jeder Gang stärkt die Bindung“, betont Visconti. So wird’s für beide unterhaltsam.

6. Wechseln Sie den Gassigeher. Lassen Sie Familienmitglieder abwechseln. „Spaziergänge bauen Beziehungen auf – jeder sollte mitmachen“, rät J. Silverman.

7. Organisieren Sie Gruppenspaziergänge. Mit bekannten Nachbarhunden wird’s zum Highlight. „Solange die Hunde sich kennen, ist es super“, sagt J. Silverman.

8. Genießen Sie den Moment. Legen Sie das Handy weg, sein Sie verspielt. „Singen, tanzen, interagieren – Spaziergänge sollen Spaß machen!“, fordert Visconti. Dann werden sie nie zur Pflicht.