Jennifer Wilber ist eine lebenslange Tierliebhaberin mit jahrzehntelanger Erfahrung. Sie betreut derzeit zwei schwarze Katzen und hat über die Jahre zahlreiche Hunde und Kleintiere versorgt.

Was ist Basepaws?
Basepaws ist ein spezialisiertes Unternehmen für Katzen-Genetik und -Gesundheit. Es bietet DNA-Testkits an, die detaillierte Einblicke in Abstammung und Gesundheitsrisiken Ihrer Katze geben. Das Flaggschiffprodukt, der Breed + Health Cat DNA Test, analysiert Rasseanteile, gesundheitliche Marker, Merkmale und Verhaltensmuster. So können Besitzer fundierte Entscheidungen für das Wohlbefinden ihres Haustiers treffen. Ergänzend gibt es ein nicht-invasives Testkit für die Zahngesundheit, das auf Mikroben im Maul testet und Zahnkrankheiten früh erkennt – ohne Anästhesie.
Als langjährige Katzenbesitzerin war ich fasziniert vom Basepaws-DNA-Test, fragte mich aber, ob er den Preis wert ist. Ich kenne meine Katzen gut – doch wie bei meinem eigenen 23andMe-Test siegte die Neugier. Ende August kontaktierte mich Basepaws für einen Artikel über eine virtuelle Veranstaltung im Tausch gegen ein Kit. Ich schlug vor, stattdessen Testkits für beide Katzen zu testen und diesen umfassenden Bericht zu schreiben.
Die Kits kamen prompt, ich folgte den klaren Anweisungen und verschickte die Proben umgehend. Jedes Kit umfasst DNA-Abstammung & Gesundheit plus Zahngesundheitsanalyse. Mitte September bestätigte Basepaws den Eingang; die Ergebnisse folgten nach 4–6 Wochen am 5. Oktober.


Basepaws DNA-Rassenbericht
Der Vorfahren/Rassen-Bericht listet genetische Ähnlichkeiten zu anerkannten Rassen auf. Da die meisten Hauskatzen keine Reinrassen sind, zeigt er keine direkte Abstammung, sondern Ähnlichkeiten zu Zuchtlinien. Das gibt Hinweise auf Herkunftsregionen – ähnlich wie bei Human-DNA-Tests: Maine Coon deutet auf US-amerikanische Wurzeln hin, British Shorthair auf britische.
Der Bericht bietet detaillierte Infos pro Rasse. Praktisch nützlich? Eher unterhaltsam. Viele tippen meine flauschige Freyja als Maine Coon – doch der Test ergab höhere Ähnlichkeit bei dem glattfelligen Salem. Beide hatten Maine Coon als Top-Match. (Haben Sie Basepaws getestet? Teilen Sie Ihre Top-Rassen in den Kommentaren!) Der "Wild Cat Index" war identisch und wenig informativ, da Hauskatzen genetisch entfernt von Wildarten sind.

Basepaws DNA-Gesundheitsbericht
Der Gesundheitsbericht ist der wertvollste Teil. Meine Katzen zeigten keine kritischen Risiken: Salem trägt ein Gen für Faktor-XII-Mangel (autosomal-rezessiv, als kastrierter Kater risikofrei). Getestet werden u. a. polyzystische Nierenerkrankung, hypertrophe Kardiomyopathie, Hyperthyreose und mehr.
Bei gesundheitlichen Problemen hilft der Test, Ursachen einzugrenzen und präventiv mit dem Tierarzt zu handeln.


Basepaws Zahngesundheitsbericht
Der Zahnreport übertraf Erwartungen. Salem: geringes Risiko. Freyja: hohes für Parodontitis, mittleres für Zahnresorption und Halitosis – nun putze ich öfter Zähne!
Der Test analysiert Mundmikroben und erkennt Risiken früh. Basepaws empfiehlt Wiederholungen: Freyja in 3–6 Monaten, Salem in 6–8. Ich plane, das mit Zahnputzen und Tierarztbesuch zu kombinieren.
Fazit
Ein "genetische Verwandte"-Feature wie bei 23andMe wäre spaßig. Rassenanalysen sind Fun, Gesundheit praktisch, Zahncheck top – separat günstiger erhältlich. Bei 129 USD pro Kit lohnenswert für Gesundheitsinsights, weniger für Abstammung. Ich bin zufrieden, hätte aber vollpreisig gezögert.
Dieser Bericht basiert auf persönlicher Erfahrung und Fakten. Er ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei Symptomen sofort zum Tierarzt!