Zahlreiche Studien weltweit belegen: Haustiere, vor allem Hunde, sind die besten Freunde des Menschen. Stellen Sie sich vor, Ihr treuer Begleiter wird auch zu Ihrem Kollegen?
Die Arbeitswelt verändert sich: Immer mehr Büros erlauben Mitarbeitern, Haustiere mitzubringen. Das senkt nicht nur den Stresspegel, sondern steigert die Mitarbeitermoral, Produktivität und den Zusammenhalt im Team. Eine Studie zeigt: Bei Hundebesitzern, die ihre Tiere mitnehmen, nahm der Stress im Laufe des Tages ab.
Haustierfreundliche Büros sind ein wachsender Trend – auch bei renommierten Unternehmen. Vorteile gibt es für Arbeitgeber, Mitarbeiter und Tiere gleichermaßen. In Indien folgen nun auch Startups diesem Beispiel, um stressfreie und produktive Arbeitsumgebungen zu schaffen.
Haustiere müssen vorab "Büro-tauglich" trainiert werden. Viele Büros bieten dedizierte Räume und klare Richtlinien. Wichtige Voraussetzungen: Ordnungsgemäße Impfungen und Training, damit alle Mitarbeiter glücklich sind.
Dr. Kallahalli Umesh, Scientific Communication Manager bei Waltham (Mars India), erklärt: „Aufgrund von Arbeitsdruck und langen Tagen fehlt oft Zeit für Haustiere. Alleingelassene Hunde leiden darunter. Das Mitnehmen ins Büro hilft Tieren und Besitzern. In westlichen Ländern ist das Standard – in Indien entsteht der Trend nun auch, um stressfreie Teams zu fördern.“
Haustiere im Büro mindern Stress bei Mitarbeitern und bereichern das Tierleben. Statt allein zu Hause zu verbringen, profitieren sie von Pausen mit ihrem Besitzer und mehr Sozialkontakten.
Eine Umfrage der American Pet Products Association unter 50 US-Unternehmen ergab: 73 % der Mitarbeiter sehen in Haustieren einen Produktivitätsboost, 27 % weniger Fehltage und 73 % bessere zwischenmenschliche Beziehungen.
Empfehlungen (Dos):
- Prüfen Sie die Unternehmensrichtlinie zu Haustieren.
- Trainieren Sie Ihr Tier gründlich vorab.
- Nehmen Sie Futter, Spielzeug und Versorgungsmittel mit.
- Sorgen Sie für aktuelle Impfungen.
- Arbeiten Sie normal weiter – lassen Sie das Tier die Arbeit nicht stören.
Verbote (Don’ts):
- Bringen Sie es nicht mit, wenn Kollegen dagegen sind.
- Lassen Sie es nicht unbeaufsichtigt frei laufen.
- Fördern Sie kein Angreifen auf Kollegen.
- Vermeiden Sie übermäßige Pausen nur für das Tier.