Wussten Sie, dass Vögel mindestens dreimal täglich baden? Schon ein paar Wassertropfen auf Blättern reichen aus, damit kleine Vögel baden oder ihren Durst stillen können? Falls Ihnen das neu ist: Als erfahrene Vogelbeobachter und Umweltschützer teilen wir hier bewährte Tipps von Experten. So unterstützen Sie unsere gefiederten Stadtnachbarn bei schwankendem Wetter und Fressfeinden. Pune Times sprach mit engagierten Personen, die Vögeln sichere Rückzugsorte bieten. Vogelbäder und Wasserspender
Vishwajeet Naik, Naturfotograf, passionierter Vogelbeobachter, Umweltschützer und Künstler, empfiehlt einfache Schritte für hydrierte und sichere Vögel. „Flache Terrakottaschalen sind ideal, um Vögel ganzjährig frisch zu halten. Sie bleiben sauber, dienen zum Trinken und Baden. Gießen Sie Pflanzen so, dass Blätter Wassertropfen tragen – kleine Vögel baden und putzen sich dort gerne“, erklärt Vishwajeet. Manjri Kulkarni, Redaktionsassistentin am Deccan College und Vogelliebhaberin, stellt seit Jahren Lehmgefäße mit Wasser auf ihren Balkon. „Experten raten, nur Wasser anzubieten, kein Futter oder Getreide – das passt oft nicht. Eine Wasserschale reicht: Sie trinken oder tauchen ein“, sagt sie. Zu ihren Gästen zählen Krähen, Spatzen, Tauben und Dschungel-Mynas.
Schutz vor Raubtieren Vogelbegeisterte betonen: Vögel brauchen Wasser und Badestellen nicht nur im Sommer, sondern ganzjährig. Halten Sie die Schalen gefüllt. Vishwajeet warnt vor Katzen, Hunden und großen Vögeln: „Um Angriffe zu vermeiden, hängen Sie die Wasserversorgung auf oder platzieren Sie sie erhöht. Das ist einfach herzustellen und wartbar.“ Zu seinen Stammgästen gehören Grau Nashornvögel, Dschungel-Mynas, Gemeine Mynas, Gefleckte Eulen, Brahmani-Mynas und Elster-Rotkehlchen. Rajashree Daiv, Hausfrau, hat flache Lehmtöpfe auf ihrer Terrasse platziert: „Täglich besucht mich ein Bulbul-Rotkehlchen-Paar. Sie rufen, wenn die Schale leer ist. Beim Wasserspielen zuzusehen ist herrlich. Mehr Haushalte sollten mitmachen!“
Künstliche Nistplätze
Künstliches Nisten schafft natürliche Habitate, ohne Wildnis zu stören. Graue Nashornvögel brüten in Höhlen alter Tamarinden-, Peepal- oder Banyanbäume – deren Verlust schadet ihnen. Aus recycelten Ölkannen oder Kisten entstehen effektive Nester. Vishwajeet: „Nutzen Sie stabile Kisten oder Dosen. Durch Beobachtung ihrer Vorlieben pflanzte ich einheimische Bäume wie Drumstick, Banyan und Fruchtbäume. Die Vögel reagierten positiv.“