Lesergeschichten, die uns berührten, unsere Herzen erwärmten und nostalgische Erinnerungen weckten! Was verbinden Fußballlegenden und Katzen? In unserer Familie war es pure Hingabe.
Ich erinnere mich an die Katze meiner Nani, eine schlichte Straßenkatze – grau, schlank, mit atemberaubenden Augen. Eines Tages adoptierte Nani sie einfach. Sie ließ gelegentlich Mäuse zurück, was Nani freute.
Ich war fasziniert, doch die Katze kam und ging nach Belieben und ließ sich nicht halten. Beim nächsten Milchfüllen stand ich neben Nani, als sie mit starkem Pahari-Akzent rief: „Aaa Maradona!“
„Nani! Das ist Madonna, die Popstarin. Kein Maradona. Du sprichst das falsch aus.“
Während sie weise nickte, half ich mit, indem ich „Madonna“ in die Lungen schrie.
Mein Mama (Onkel mütterlicherseits) erschien mit gerunzelter Stirn. Er zischte: „Das ist Maradona!“
„Hä?“
„Maradona! Der Fußballer!“
So begann meine Lektion: Wenn Madonna populär war, war Maradona legendär. Unsere Katze verdiente ihren Namen durch Beweglichkeit und Kratzen aus engen Ecken.
Die Geschichte geht weiter.
Beim nächsten Besuch rief ich „Maradona“ laut – und wurde korrigiert.
„Maradona ist abgehauen. Jetzt heißt sie Platini.“
„Wer ist Platini?“
„Ein Fußball-Legende – und unsere Katze.“
Jahrelang wurden alle Hauskätzchen Maradona oder Platini. Pelé, Ronaldo oder Zidane machten keinen Eindruck bei Nani, die standhaft blieb.
Auch heute, beim WM-Fieber, dominieren in unserer fußballverrückten Familie Maradona und Platini.
— Sheetal Negi, Dehradun
Der legendäre Argentinier Maradona, „der größte Fußballer aller Zeiten“ (rechts) Michel Platini aus Frankreich, einer der erfolgreichsten Torschützen.
Expertengespräch
F. Wird die Kastration von Hunden und Katzen für Haustiere empfohlen?
Shalini Mehta, Mumbai
Kastration mindert Aggression bei Katzen und Hunden. Sie hilft, unerwünschte Nachkommen oder Streuner zu kontrollieren. Keine signifikanten negativen Effekte auf Gesundheit oder Verhalten.
— Dr. Umesh Kallahalli, bekannter Tierarzt
Neues Leben
Als unser fünfjähriger Labrador Jenny den kleinen Max warf, überwältigten uns Emotionen. Der flauschige Welpe war entzückend. Doch er stand nicht auf. Eine Google-Suche offenbarte: Er hätte längst laufen sollen. Panik beim Tierarzt – Röntgen zeigte Hüftdysplasie, kein normales Gelenk. Der Arzt riet zur Einschläferung. Wir suchten einen zweiten Arzt: „Max kann lernen zu laufen – mit Training.“ Wir legten ihn in Wasser, hielten ihn sanft, brainstormten Ideen. Mein Mann bastelte eine Pet-Flasche mit Schlaufen für seine Beine – Unterstützung pur. Max lernte schnell, läuft heute als agiler 9-Jähriger.
— Anupama Tilak, Pune