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Verzeih mir, Sherry: Die herzzerreißende Geschichte meiner treuen Labrador-Hündin

Verzeih mir, Sherry: Die herzzerreißende Geschichte meiner treuen Labrador-HündinEs war der siebte Geburtstag meines jüngeren Sohnes. Er wünschte sich ein Haustier, und unsere Nachbarn besorgten ihm eine sanfte, schlanke goldene Labrador-Hündin – etwa vier Monate alt. Wir nannten sie Sherry.

Sie brachte Leben und Freude in unser Zuhause. Meine Schwiegermutter mochte sie nicht, Verwandte hielten Abstand, doch mein Sohn war außer sich vor Glück. Sherry war wunderschön, gehorsam und liebevoll. Zuerst spielte er stundenlang mit ihr, doch bald verlor er das Interesse. Als berufstätige Mutter übernahm ich die Verantwortung: Spaziergänge, Füttern, Tierarztbesuche, Medikamente – Sherry wurde zu meinem Augenstern.

Sie war wie ein weiteres Kind für mich. Im Supermarkt kaufte ich nicht nur für die Familie ein, sondern immer auch Kekse, Knochen und Snacks für sie. Mit fünf Jahren zogen wir um und bauten ihr ein eigenes Zimmer. Ich verbot ihr, das Haus zu betreten, um Haarausfall zu vermeiden. Sie wurde träge, saß oft allein vor der Tür. Ich erkannte zu spät: Aus den Augen, aus dem Sinn. Hatte ich sie einsam gemacht?
Verzeih mir, Sherry: Die herzzerreißende Geschichte meiner treuen Labrador-Hündin
Im Garten grub sie Erde um, zerstörte meine Pflanzen – ich schimpfte mit ihr. Bald wurde sie krank: Ständige Blutungen, doch in Kota fehlten Röntgen und Spezialuntersuchungen. Die Tierärzte konnten nichts diagnostizieren. Mein Job war weit entfernt, ich pendelte täglich. Der Sommer 2017 war extrem heiß. Sherry fraß seit Monaten kaum, ich fütterte sie mit der Hand, besorgte eine Kühlbox. Die Blutungen hörten nicht auf.

Am 28. Mai 2017, dem schlimmsten Tag meines Lebens, fütterte ich sie liebevoll und neckte sie spielerisch. Ihre Augen blickten mich flehend an – voller Emotionen, die ich nicht verstand. Abends nach der Arbeit saß sie vor der Tür. Ich ließ sie nicht rein, aus Angst vor Verschmutzung. Müde wollte ich ruhen, bat sie zu warten. Plötzlich riefen die Nachbarskinder: Sherry war zusammengebrochen. Draußen lag sie mit heraushängender Zunge. Im Tierkrankenhaus diagnostizierte der Arzt extreme Dehydration. Tropfen, Tests – sie erholte sich leicht. Er versicherte: Sie wird es schaffen. Meine Familie zog vorübergehend um, Sherry und ich blieben.

Um 13:30 Uhr fand ich sie: Sie erbrach sich vor mir und hauchte ihren letzten Atemzug. Schock, Tränen, Schlaflosigkeit. Die Ärzte hatten versprochen, sie würde genesen – sie war erst sieben. Die Obduktion ergab Nierenversagen durch anhaltendes Erbrechen und Dehydration. Ich hatte sie zum Essen gebracht, doch sie behielt nichts bei. Ihre unschuldigen Augen verfolgen mich noch heute.

Ihr Unfug, ihre Hilflosigkeit, die Erinnerungen quälen mich. Hatte ich das Recht, ein Haustier zu halten, ohne mich voll einzubringen? War ich egoistisch, sie rauszuhalten? Hätte ein besserer Tierarzt sie retten können? Sie sprach nicht, und ich ignorierte ihre Signale. Ich war egoistisch, gefühllos, grausam. Sherry ist fort, doch meine Reue bleibt. Verzeih mir, Sherry – dass ich dich nicht verstanden, nicht versorgt, nicht geliebt habe, wie du es verdientest.
— Poonam Mehta, Kota, Rajasthan

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