DeuAq.com >> Leben >  >> Tiere & Insekten

Was Chotu mir lehrte: Die Geschichte einer unvergesslichen Katzenfreundschaft

Was Chotu mir lehrte: Die Geschichte einer unvergesslichen KatzenfreundschaftEs dämmerte, als ich Chotu zum ersten Mal entdeckte. Er hockte an der Mauer vor meinem Haus in Kota, Rajasthan. Seine Augen funkelten, das weiße Fell schimmerte im sanften Licht, und die kühle Brise spielte mit seinen Schnurrhaaren.
Unermüdlich beobachtete er Eichhörnchen und Vögel, bereit zum Sprung. Noch nie hatte ich eine so reinweiße Katze gesehen – ich war fasziniert. Ich pfiff, klatschte und rief, doch er rührte sich nicht.
Der Schulbus kam, ich eilte davon und hoffte, ihn bei meiner Rückkehr dort zu finden. Mein Gebet wurde erhört: Dort lag er in unserem Garten, gähnend und entspannt. Er wirkte so friedlich. Als ich näherkam, floh er.

Bald sah ich ihn täglich. Unsere Blicke kreuzten sich, doch er entwich. Eines Tages spürte ich seinen Hunger. Ich holte Milch – und siehe da, er kam und trank. So nah wie nie zuvor sah ich, wie Tropfen von seinen Schnurrhaaren perlten. Er war unwiderstehlich.
Ich nannte ihn Chotu. Von da an besuchte er mich regelmäßig zum Fressen. Aus meinem Taschengeld kaufte ich Katzenfutter. Ein Schütteln der Dose, und er stürmte herbei. Während er aß, streichelte ich sein Fell sanft. Er mochte keine Bürste am Rücken, doch ich versuchte es behutsam.
Die Nachbarn schlossen mich wegen der Katzenfütterung aus, aber ich wusste: Indem ich Chotu nährte, schützte ich Vögel und Eichhörnchen. Trotz reichlichem Futter blieb er klein – der Name passte perfekt.

Füttern und Streicheln wurde Routine. Er wartete nun auf meine Rückkehr, kletterte Bäume, jagte Eichhörnchen und wich Straßenhunden geschickt aus.

Ohne formelles Haustier war ich stolzer Besitzer eines freien Gefährten. Fehlte er, rief ich vom Balkon oder Garten. Meist tauchte er wie aus dem Nichts auf. Chotu und ich teilten pure Freude.
Eines Morgens fand ich ihn leblos vor der Tür. "Chotu!", rief ich, schüttelte ihn – nichts. Seine Augen geschlossen, still. Ich brach zusammen, blieb schuldfrei zu Hause und weinte.
Streunende Hunde hatten ihn in der Nacht getötet. Wir begruben ihn mit dem Wunsch nach Frieden für seine Seele.
Von diesem Tag an schwor ich, alle Kreaturen zu schützen. Die Natur mag eine Nahrungskette haben, doch den Verlust eines Geliebten zu erleben ist unerträglich schmerzhaft. Seien wir freundlich zu Strauntieren und Vögeln – sie haben ein Recht auf Leben.
– Rudra Pratap, Kota, Rajasthan

Bist du ein stolzer Haustierelternteil?
Teile deine süße Katzengeschichte! Macht dein Meerschweinchen Ärger? Egal welches Tier – wir hören zu. Schick Fotos, Fragen und Stories an timeslife@timesgroup.com