Der Winter naht, und es ist entscheidend, dass Sie wissen, wie Sie Ihren Hund optimal pflegen. Langhaarige Rassen wie Deutsche Schäferhunde oder Huskies kommen mit Kälte besser zurecht, brauchen aber bei sinkenden Temperaturen ebenfalls Schutz.
Im Winter müssen Sie Ihren vierbeinigen Freund besonders schonen. Kaltes Wetter, eisige Böen und andere Witterungsrisiken bergen gesundheitliche Gefahren. Als verantwortungsvoller Hundebesitzer kümmern Sie sich um ihn wie um sich selbst: mit passender Kleidung, nährstoffreicher Futter und weniger Outdoor-Aktivitäten.
Laut Dr. KG Umesh, Waltham Scientific Communication Manager bei Mars India South Asia, "können verantwortungsbewusste Tierbesitzer ihren Hunden helfen, den Winter gesund zu überstehen, indem sie grundlegende Maßnahmen ergreifen und auf die Bedürfnisse ihres Begleiters eingehen."
Halten Sie Ihren Hund fit, indem Sie ihm ausgewogene Ernährung bieten und einfache Indoor-Tipps umsetzen.
Fütterung: Bei Kälte braucht Ihr Hund mehr Energie – bis zu 25 % mehr als im Sommer, besonders bei Outdoor-Aktivitäten. Füttern Sie kalorienreiches, vollwertiges Futter. Achten Sie auf Gewichtszunahme: Übergewichtige Hunde sind anfälliger für Verletzungen und Krankheiten.
Bewegung: Hunde bewegen sich im Winter weniger allein. Fördern Sie Spiel mit Familie oder Spielzeug indoor. Nutzen Sie wetterfreie Pausen für kurze Spaziergänge – schon Minuten machen einen Unterschied.
Pflege: Vernachlässigen Sie die Hygiene nicht. Hunde werden seltener schmutzig, aber nach dem Baden müssen Sie sie warmhalten. Trocknen Sie gründlich mit Handtuch oder Fön, bevor sie rausgehen. Alternativ: Trockenshampoo mit Maisstärke oder Babypuder.
Hypothermie vermeiden: Lassen Sie Hunde nicht lange draußen – Unterkühlung kann tödlich sein. Bei Windchill unter 20 °C bleiben Kleintiere, Ältere oder Kurzhaarige drinnen. Bei Ausführen: Pullover anziehen.
Haarausfall: Häufig im Winter, da Hunde Sommerfell abwerfen und Winterfell wachsen lassen. Lassen Sie Parasiten (Flöhe, Zecken, Räude), Allergien, Infektionen oder Hormonstörungen vom Tierarzt abklären.
Schlafplatz: Schützen Sie vor Zugluft. Wählen Sie weiche Unterlagen, Decken, Steppdecken, Stroh oder Heu. Eine dicke Decke polstert Gelenke und hält warm – ideal bei Arthritis.
Ältere Hunde mit Herz-, Nierenproblemen, Diabetes oder Arthritis leiden stärker unter Kälte. Sprechen Sie mit dem Tierarzt über Therapien und Medikamente. Regelmäßige Impfungen, Entwurmung und Checks sind essenziell.