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Mit Hund fliegen: Experten-Tipps für eine sichere und stressfreie Reise

Von Victoria Heuer

Die Urlaubssaison naht – Zeit, zu entscheiden, ob Ihr Hund mitreist oder zu Hause bleibt. Viele Besitzer sorgen sich, wenn der Vierbeiner allein ist, doch eine Flugreise mit Hund birgt Herausforderungen. Mit der richtigen Vorbereitung wird sie aber machbar und entspannt.

Vor der Entscheidung: Reiseziel prüfen

Informieren Sie sich über das Ziel: Wetterwarnungen (je nach Saison und Region), endemische Krankheiten oder Risiken wie Wasserparasiten, Herzwürmer, Zecken oder Tollwut. Manche Länder oder Regionen verbieten Tiertransporte grundsätzlich – klären Sie das im Vorfeld.

Hundefreundliche Unterkünfte finden

Bevor Sie buchen, prüfen Sie haustierfreundliche Hotels am Zielort. 'Haustierfreundlich' ist nicht immer 'hundefreundlich', und schon gar nicht für Großrassen. Ohne passende Unterkunft müssen Sie Hundesitter oder Pension organisieren – planen Sie das rechtzeitig.

Tierarzt vor Ort recherchieren

Unabhängig vom Gesundheitszustand: Notieren Sie Tierarztpraxen im Reisegebiet. Hunde können wie wir auf Reisen Magenprobleme bekommen. Nutzen Sie Bewertungsportale, fragen Sie Freunde oder Bekannte. Rufen Sie vorher an: Walk-in-Richtlinien, Kosten, neue Patienten? Lassen Sie Unterlagen Ihres Tierarztes faxen, falls nötig.

Die richtige Fluggesellschaft wählen

Airlines unterscheiden sich: Manche erlauben Hunde in der Kabine (unter dem Sitz), andere nur im Frachtraum. Viele beschränken Rassen (keine brachyzephalen), Alter (mind. 8 Wochen, teils 15), Verhalten (kein Bellen) und Anzahl pro Kabine. Seien Sie pünktlich für Kabinenplätze. Fast alle fordern Impf- und Gesundheitsbescheinigungen – prüfen Sie das.

Perfekte Hundebox für den Flug

Nicht jede Transportbox taugt für Flüge. Wählen Sie eine, die den Airlines-Vorgaben entspricht – fragen Sie nach. Spezielle Flugboxen sind empfehlenswert.