1. Machen Sie Ihr Zuhause haustiersicher
Hunde und Katzen erkunden ihre neue Umgebung neugierig – sie riechen, lecken, essen, springen und kratzen. "Die meisten Menschen unterschätzen die Vorbereitungen, die vor der Aufnahme eines Haustiers nötig sind", erklärt Kristen Collins, Behavioristin beim ASPCA Anti-Cruelty Behavior Team.
Als neuer Haustierbesitzer sorgen Sie dafür, dass Chemikalien, Reiniger, Kleidung und Schuhe unzugänglich sind. Halten Sie Arbeitsflächen und Böden frei, Schränke verschlossen und Kabel gesichert oder an Wänden befestigt. Versorgen Sie Ihr Tier mit geeigneten Spielzeugen wie Kauknochen für Hunde oder Kratzbäumen für Katzen.
2. Erstellen Sie einen tierfreundlichen Zeitplan
Regelmäßige Routinen fördern gewünschtes Verhalten, ähnlich wie bei Kindern. Führen Sie Ihren neuen Mitbewohner direkt in einen strukturierten Alltag ein. Wichtige Zeitpläne umfassen:
Stubenrein-Training
Ideal ist ein stubenreines Tier. Andernfalls etablieren Sie einen festen Toilettenplan, besonders bei Welpen und Kätzchen. Die Häufigkeit richtet sich nach dem Alter – junge Tiere mit kleinen Blasen brauchen öfter Pausen. Bei Unfällen ruhig bleiben: Reinigen und den richtigen Ort zeigen (draußen für Hunde, Katzentoilette für Katzen). Loben und belohnen Sie Erfolge, um Unfälle zu minimieren.
Spiel- und Bewegungsplan
Nach der Association for Pet Obesity Prevention sind über 50 % der Hunde und Katzen in Amerika übergewichtig. Regelmäßige Bewegung hilft dagegen. Starten Sie mit 10–15 Minuten mehrmals täglich. Konsultieren Sie Ihren Tierarzt für eine altersgerechte Routine: Junge Tiere bis 12 Monate meiden intensive Übungen, manche Rassen haben besondere Bedürfnisse. Hunde profitieren von 2–3 wöchentlichen Spaziergängen à 15–30 Minuten; Katzen bevorzugen oft Jagdspiele.
Fütterungsplan
Messen Sie Portionen ab, um Kalorien zu kontrollieren. Füttern Sie oder lassen Sie das Tier selbst essen.
3. Wählen Sie eine hochwertige Diät
Eine ausgewogene Ernährung hält Ihr Haustier langfristig gesund und glücklich. Bedürfnisse ändern sich mit Alter und Lebensphase – Welpen brauchen andere Nährstoffe als erwachsene Tiere. Lassen Sie Ihren Tierarzt die passende Futterwahl für Lebensstil und Phase empfehlen.
4. Setzen Sie auf positives Training und beobachten Sie Verhalten
Trainieren Sie konsequent und positiv von Tag eins. "Schreien oder Strafe sind unnötig", betont Collins. "Seien Sie Vorbild durch klare Anweisungen bei Alltagsroutinen wie Gassigehen oder Füttern."
Bei Verhaltensproblemen zuerst den Tierarzt auf gesundheitliche Ursachen prüfen lassen. Er vermittelt Trainer oder Verhaltensspezialisten. Verhindern Sie Trennungsangst: Lassen Sie das Tier ab Tag 1 kurz allein mit einem Spielzeug und verlängern Sie die Zeiten schrittweise.
5. Machen Sie den Tierarzt zu Ihrer ersten Anlaufstelle
Der Tierarzt ist Ihr zuverlässiger Experte für Futter, Kastration, Impfungen oder Symptome wie Erbrechen. Mit umfassendem Wissen und Engagement für Tierwohl sind sie unverzichtbar. Planen Sie jährliche Check-ups.