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7 bewährte Sicherheitstipps für das erste Weihnachten mit Ihrem Welpen – Experten geprüft

Am 15. November 2019 von Dr. Katie Grzyb, DVM, auf Richtigkeit überprüft

Nichts erfüllt das Herz so sehr wie Weihnachtsfeiern mit einem neuen Welpen. Doch diese schelmischen Lieblinge bergen Risiken: Von giftigen Leckereien bis zu gefährlicher Dekoration – Weihnachten ist voller Gefahren für junge Hunde.

Als erfahrene Tierärztin und mit Rat von Expert:innen wie Dr. Charlotte Flint von der Pet Poison Helpline teilen wir 7 praxisnahe Tipps, damit Ihr erstes Weihnachten sicher und fröhlich wird.

1. Achten Sie auf die Bar

Egal, ob Sie feiern oder besucht werden: Halten Sie Cocktails außer Reichweite. Neugierige Welpen schleichen sich gerne an unbewachte Gläser heran.

"Hunde lieben cremige Drinks wie White Russians, aber auch Bier oder Wein verschwinden schnell", warnt Dr. Charlotte Flint, leitende Tierärztin bei der Pet Poison Helpline, einem 24/7-Giftnotdienst.

Auch alkoholgetränkte Desserts wie Rumkugeln sind riskant. Alkohol verursacht Koordinationsstörungen, Schlappheit, Erbrechen – in hohen Dosen sogar Hypoglykämie, Unterkühlung oder Herzprobleme. Kontrollieren Sie stets den Zugang!

2. Überwachen Sie das Buffet

Welpen naschen alles. Weihnachtstischreste sind voll potenzieller Gefahren. Dr. Flint rät zu Vorsicht bei:

  • Rosinen: In Früchtekuchen, Pudding oder Mince Pies – extrem giftig, führen zu Nierenversagen.
  • Hefeteig: Riecht verlockend, dehnt sich im Magen aus, erzeugt Gase und kann zu lebensbedrohlicher Magendrehung führen.
  • Zuckerfreie Süßigkeiten: Mit Xylit – verursacht Hypoglykämie und Leberschäden.
  • Macadamianüsse: Erbrechen, Schwäche bis Pankreatitis.
  • Fettreiches Essen: Butter, Sahne – führt zu Erbrechen, Durchfall, Pankreatitis. "Hunde fressen Pfunde weiche Butter von der Anrichte!"

Bei Verdacht: Sofort Tierarzt kontaktieren – schnelle Hilfe rettet Leben.

3. Meiden Sie Mistel

Weihnachtsstern? Mythos – Saft verursacht nur leichte Magenprobleme, sagt Dr. Flint. Gefährlicher: Mistel. Große Mengen schädigen Herz und Nerven.

4. Schaffen Sie einen Rückzugsort

Feiertage sind stressig. Ihr Welpen braucht Pausen vom Trubel.

"Bei Partys: Berücksichtigen Sie Lärm und Gästezahl", rät Dr. Charlotte Means, Toxikologie-Direktorin beim ASPCA Animal Poison Control Center. "Ein ruhiger Raum mit Futter, Wasser, Spielzeug und Bett hilft – ergänzt durch sanfte Musik oder White-Noise-Maschine."

5. Welpensicheren Baum aufbauen

Lichter und Kugeln faszinieren Welpen. Dr. Means warnt vor:

  • Ornamente: Bleigehaltig oder Glas – Verletzungen, Verstopfungen. Wählen Sie Plastik, hängen Sie hoch.
  • Kabel: Stromschlag-Risiko. Nutzen Sie Schutzhüllen.
  • Baumwasser: Bakterien, Dünger – Erbrechen, Durchfall.
  • Nadeln: Reizungen, Verstopfungen. Täglich kehren.

6. Potpourri wegräumen

Welpen knabbern alles Duftende. Getrocknetes Potpourri verursacht Magenprobleme oder Verstopfungen durch Holzstücke. Manche Sorten sind giftig, warnt Dr. Means.

7. Gäste informieren

Geben Sie eine "Welpen-Lektion": Kein Füttern mit Menschlichem! Sichern Sie Koffer – Schuhe, Medikamente sind Versuchungen.

"Gäste unterschätzen Welpen-Neugier. Hunde kauen Pillendosen!", sagt Dr. Flint.

Von: Monica Weymouth