Überprüft und aktualisiert am 3. Mai 2020 von Katie Grzyb, DVM
In diesem Artikel:
- Was macht einen guten Familienhund aus?
- Meet and Greet einrichten
- 5 Fragen, die Sie sich stellen sollten, wenn Sie sich für einen Familienhund entscheiden
- Liste der besten Familienhunde
Was macht einen guten Familienhund aus?
Um den passenden Hund für Ihre Familie zu finden, rät Dr. Holly Putnam, DVM und ehemaliges Vorstandsmitglied der Association of Shelter Veterinarians, die Größe des Hundes, Ihren Familienlebensstil und das passende Energieniveau zu berücksichtigen.
Unabhängig davon, ob es sich um eine reinrassige Rasse oder einen Mischling handelt – diese drei Faktoren helfen bei der Auswahl:
- Temperament – Die Persönlichkeit des Hundes. Suchen Sie ein ausgeglichenes Wesen: Ruhige Hunde bauen starke Bindungen auf und sind ideale Begleiter für Kinder.
- Größe – Allein nicht entscheidend, aber in Kombination mit Temperament und Energie. Große Hunde können Kinder unbeabsichtigt umstoßen, wenn sie zu wild sind, warnt Dr. Putnam.
- Energieniveau – Passen Sie es an Ihren Alltag an. Hochenergetische Hunde brauchen viel Bewegung; andernfalls entstehen Verhaltensprobleme. „Ein gemütlicher Basset Hound ist nichts für passionierte Läufer“, erklärt Dr. Putnam.
Ein Meet-and-Greet einrichten
Beobachten Sie das Verhalten des Hundes bei einem oder mehreren Treffen, um Temperament und Energie einzuschätzen.
„Schauen Sie, wie der Hund auf Ihre Familie reagiert“, empfiehlt Dr. Putnam. Achten Sie auf Körpersprache:
- Nähert er sich schwanzwedelnd oder zieht er sich ängstlich zurück?
- Teilt er Spielzeug und Futter gerne? Besitzergreifendes Verhalten kann bei Kindern gefährlich werden.
5 Fragen vor der Entscheidung für einen Familienhund
Ergänzen Sie das Treffen mit Fragen ans Tierheim oder die Retter. Hier fünf wichtige:
- Ist der Hund sicher für alle Familienmitglieder? Manche bevorzugen Erwachsene oder ein Geschlecht.
- Welches Energieniveau hat er? Für Ausflüge oder Kuschelhund?
- Welche Pflege braucht er? Regelmäßiges Bürsten oder häufige Tierarztbesuche?
- Welche Altersgruppe? Welpe mit Training oder adult mit Routine?
- Kommt er mit anderen Haustieren klar? Testen Sie die Kompatibilität.
Die 10 besten Familienhunde
Diese Rassen eignen sich hervorragend, aber tägliches Training und Sozialisierung sind essenziell.

1. Top-Wahl: K öter (Mischlinge)!
Mischlinge kombinieren die besten Eigenschaften mehrerer Rassen. Bei Adoption retten Sie zwei Hunde und erhalten Einblicke vom Team vor Ort. Die Endgröße ist bei Welpen geschätzt.

2. Golden Retriever
Selbstbewusst, klug, freundlich und geduldig – ideal für Kinder. Braucht Bewegung, liebt Apportierspiele. Wöchentliches Bürsten für das goldene Fell.

3. Labrador Retriever
Verspielt, geduldig, intelligent und trainierbar. Viel Bewegung nötig (Schwimmen!). Kurzhaarig, haart aber. Passt zu allen Varianten (schwarz, schokoladenbraun, gelb).

4. Pudel
Klug, sanft, in Mini- oder Standardgröße. Wenig haaren – gut bei Allergien. Regelmäßige Pflege erforderlich. Verspielt und loyal.

5. Irischer Setter
Energisch, familienbezogen, liebt Kinder. Braucht viel Bewegung und Bürsten für langes Fell. Vermeiden Sie Alleinsein (Trennungsangst).

6. Vizsla
Für aktive Familien mit älteren Kindern: Lebhaft, sanft, gehorsam. Kurzes Fell, pflegeleicht.

7. Neufundländer
"Babysitter der Natur": Intelligent, schützend, geduldig. Für große Flächen, sabbert, braucht Pflege. Tolle Schwimmer.

8. Bullterrier
Freundlich als Begleithund gezüchtet. Halten Sie ihn aktiv, um Unfug zu vermeiden. Pflegeleichtes Fell.

9. Beagle
Klein, ruhig, robust. Liebt Naturabenteuer. Freundlich, haart – regelmäßiges Bürsten.

10. Bulldogge
Geduldig, robust, niedrigenergetisch. Für jede Wohnsituation. Pflege für Falten und Atemwege nötig.
Mit diesen Tipps finden Sie den perfekten Familienhund leichter.