Versichern oder nicht versichern?
Von Diana Waldhuber
Versichern oder nicht versichern – das ist hier tatsächlich die entscheidende Frage. Unsere Haustiere sind fester Bestandteil unseres Alltags, doch viele Besitzer verzichten auf eine Haustierversicherung.
Diese Wahl ist hochgradig persönlich und kann bei älteren Tieren schnell teuer werden. Als meine Katze Marvin plötzlich lebensbedrohlich erkrankte, spürte ich die finanziellen Belastungen schmerzlich.
Marvin, eine Europäische Kurzhaar, litt unter einer Blockade der unteren Harnwege. Ich brachte ihn sofort zum örtlichen Tierarzt – eine Zeit voller Angst. Der Arzt warnte: Nur Stunden später hätte es zu spät sein können.
Als Freiberuflerin mit unregelmäßigem Einkommen floss das Geld damals nicht reichlich. Der erste Besuch kostete einige hundert Dollar, doch der Klinikaufenthalt in der Tiernotaufnahme explodierte auf 2.000 $.
Glücklicherweise halfen Freunde und Familie. Es ging nicht darum, ein Leben um Wochen zu verlängern – Marvin hatte volle Heilungschancen. Ein Haustier durch unbezahlbare Rechnungen zu verlieren, ist für mich unvorstellbar.
Heute thront Marvin zu Hause mit angepasster, hochwertiger Ernährung und jagt wie ein Jungtier umher (außer beim Schlafen und Fressen). Versicherung? Absolut. Vorerkrankungen sind ausgeschlossen, klar – doch bei zukünftigen Notfällen soll mein treuer Begleiter jede Chance bekommen. Das hat er verdient.
Für mich lautet die Antwort klar: Ja zur Versicherung. Wie sieht es bei Ihnen aus?