Als Katzenbesitzer wünschen Sie sich oft eine umweltfreundlichere Alternative zur herkömmlichen Katzenstreu. Die gute Nachricht: Die Auswahl an natürlichen Produkten hat sich enorm erweitert. In Ihrem Zoofachgeschäft finden Sie heute zahlreiche Marken, die nachhaltig und effektiv sind. Welche Varianten sind besonders beliebt und lohnen sich?
Keine Sorge, wenn Sie auf klumpfähige Streu angewiesen sind: Natürliche Alternativen gibt es sowohl klumpend als auch nicht klumpend, ähnlich wie Ton- oder Siliziumstreu. So müssen Sie nicht nach jedem Gebrauch die gesamte Toilette ausleeren. Einfach die Urin- und Kotklumpen herauslöffeln, entsorgen – und fertig.
Viele natürliche Streusorten sind biologisch abbaubar und aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt. Beliebte Materialien umfassen Zeder, Sägemehl, Kiefer, Mais, Rübenschnitzel, Sojabohnen, Weizen sowie recyceltes Papier. Manche lassen sich sogar verbrennen, kompostieren oder als Mulch nutzen – allerdings nicht auf Nahrungspflanzenbeeten.
Beachten Sie jedoch einige Punkte: Duftstreus können Katzen mit Asthma oder Atemproblemen reizen. Expandierende Klumpstreus bergen bei Verschlucken ein Risiko. Und trotz Nachhaltigkeit: Nicht in der Toilette entsorgen! Katzenkot enthält den Parasiten T. gondii, den Kläranlagen nicht eliminieren können. Diese Hinweise gelten auch für konventionelle Streus.
Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt vor dem Wechsel und tauschen Sie sich mit anderen Katzenbesitzern aus. Manche Marken überzeugen besonders bei Geruchskontrolle und Klumpbildung. Bald schöpfen Sie die "Geschenke" Ihrer Katze aus nachhaltiger Streu – gut für die Umwelt und Ihre Tiere.