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Warum Sie Ihre Katze im Haus halten sollten: Schutz für Umwelt und Wildtiere

Jennifer ist eine engagierte Umweltschützerin aus Ohio. Mit ihrer Leidenschaft für den Planeten und die Tierwelt setzt sie sich durch Gartenarbeit und Aufklärungsarbeit ein.

Warum Sie Ihre Katze im Haus halten sollten: Schutz für Umwelt und Wildtiere

Die verheerenden Umweltauswirkungen freilaufender Katzen

Die meisten verantwortungsvollen Katzenbesitzer wissen, dass es für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Tiere am besten ist, sie im Haus zu halten. Weniger bekannt ist, wie stark freilaufende Katzen Ökosysteme schädigen können. Wenn Ihre Katze unbeaufsichtigt draußen unterwegs ist, trägt sie direkt zum Verlust ganzer Tierpopulationen bei. Als erfahrene Umweltschützerin rate ich: Halten Sie Ihre Katze als reine Wohnungskatze – zum Wohl des Tieres und des Planeten.

Warum Sie Ihre Katze im Haus halten sollten: Schutz für Umwelt und Wildtiere

Schützen Sie einheimische Singvögel und andere Wildtiere

In vielen Ökosystemen gelten Katzen als invasive Art. Ihr Raubverhalten führt zu dramatischen Rückgängen bei Vögeln, Kleinsäugern, Amphibien und Reptilien. Weltweit haben Katzen zum Aussterben von mindestens 63 Arten beigetragen, besonders nach ihrer Einführung durch europäische Siedler.

Endemische Arten auf Inseln sind besonders gefährdet. Laut Expertin Alice Tapiol Breeze von AnimalWised sind 33 Vogelarten auf Inseln ausgestorben, darunter:

  • Chatham Bellbird (Neuseeland)
  • Chatham Fernbird (Neuseeland)
  • Chatham Rail (Neuseeland)
  • Guadalupe Karakara (Insel Guadalupe)
  • Bonin-Kernbeißer (Insel Ogasawara)
  • Nordinselschnepfe (Neuseeland)
  • Nördliches Flimmern (Guadalupe)
  • Macquaire-Sittich
  • Choiseul-Taube (Salomonen)
  • Gefleckter Towhee (Guadalupe)
  • Hawaii-Bahn (Hawaii)
  • König mit Rubinkrone (Mexiko)
  • Lachende Eule (Neuseeland)
  • Guadalupe-Zaunkönig (Guadalupe)
  • Stephens-Island-Zaunkönig (Stephens-Insel)
  • Südinsel Piopo (Neuseeland)
  • Bushwren (Neuseeland)
  • Socorro Dove (Insel Socorro)
  • Bonindrossel (Insel Bonin)

Alle diese Arten erloschen im 19. Jahrhundert nach der Ankunft von Katzen. Viele waren flugunfähig, da sie sich an raubtierarme Inseln angepasst hatten. Invasive Raubtiere wie Katzen zerstören solche empfindlichen Systeme.

In den USA töten freilaufende Katzen jährlich schätzungsweise 1,3 bis 4,0 Milliarden Vögel und 6,3 bis 22,3 Milliarden Kleinsäuger, ergab eine Studie der University of Massachusetts Amherst von 2015. Hinzu kommen 228 bis 871 Millionen Reptilien und 86 bis 320 Millionen Amphibien. Selbst satt genährte Katzen jagen aus Instinkt – oft zum Sport.

Warum Sie Ihre Katze im Haus halten sollten: Schutz für Umwelt und Wildtiere

Wie Katzenraub das gesamte Ökosystem stört

Freilaufende Katzen stören das Nahrungsnetz, indem sie Beutearten dezimieren. Sie konkurrieren mit einheimischen Raubtieren wie Füchsen oder Greifvögeln, die dann hungern oder ausweichen müssen.

Dadurch explodieren Populationen von Insekten und Wirbellosen, was das gesamte System aus dem Gleichgewicht bringt und zum Kollaps führen kann.

Warum Sie Ihre Katze im Haus halten sollten: Schutz für Umwelt und Wildtiere

Halten Sie Toxoplasma gondii aus der Umwelt fern

Sogar ohne direkte Jagd schaden Katzen: Sie übertragen den Parasiten Toxoplasma gondii über Kot, der Böden und Gewässer kontaminiert. Hawaii-Mönchsrobben starben daran – ohne Kontakt zu Katzen, durch verseuchte Strände.

Warum Sie Ihre Katze im Haus halten sollten: Schutz für Umwelt und Wildtiere

Lösungen für Katzen, die das Haus hassen

Geben Sie Ihrer Katze Natur pur – sicher! Bauen Sie ein "Catio": Ein eingezäuntes Außenbereich für Katzen. Ideal für Hausbesitzer mit Platz.

Oder trainieren Sie Leinenführigkeit mit Geschirr. So genießen beaufsichtigte Spaziergänge, ohne Risiken. Am besten als Kätzchen beginnen.

Quellen

  • Die Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen, wenn Katzen im Freien sind
  • Hauskatzen und ihre Auswirkungen auf die Biodiversität
  • Katzen und Vögel | Amerikanische Vogelschutzbehörde
  • Katzen töten Vögel: Trennung von Tatsache und Mythos

Dieser Artikel basiert auf recherchierten Fakten. Er ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei Stresssymptomen: Sofort zum Tierarzt.