Während Rassehunde oft verwöhnt und umsorgt werden, blieben Streuner lange auf der Straße vernachlässigt. Ein ermutigender Fortschritt zeigt sich in Nashik: Viele Jugendliche adoptieren diese Hunde bei regelmäßigen Adoptionscamps in der Stadt. Die ehemaligen Streuner sind nun feste Familienmitglieder – sie teilen Alltag, Spiel und Zuneigung mit ihren neuen Besitzern. Nashik-Bewohner priorisieren sie sogar Rassehunden gegenüber und setzen sich engagiert für ihren Schutz ein. Neben Privatpersonen gibt es lokale Rettungs- und Adoptionszentren, die Streuner bergen, versorgen, sterilisieren und impfen.
Ein sicherer Unterschlupf für Streuner
Sharan ist ein renommiertes Zentrum für Adoption, Rettung und Pflege von Tieren. Gründerin Sharanya Shetty leitet ein motiviertes Team, das obdachlosen Tieren ein Zuhause bietet. „Tiere brauchen wie Menschen ein Dach über dem Kopf“, erklärt sie. „Wir haben ein Shelter für Streuner errichtet, die dieses Recht lange entbehren mussten. Unser Rettungsteam holt sie von der Straße, ein Pflegeteam versorgt, füttert und impft sie. Freiwillige aus Familie, Freunden und der Community arbeiten selbstlos mit. Verletzte Hunde werden sterilisiert und geimpft, bevor wir ihnen ein neues Zuhause vermitteln. Regelmäßige Impfcamps sichern den langfristigen Schutz.“
Alles für eine gute Sache
Die Adoption eines Streuners verändert Leben nachhaltig. Sridevi Chaphekar, passionierte Tierliebhaberin aus Nashik, teilt ihre Erfahrung: „Ich kaufe keine Rassehunde, sondern adoptiere Streuner. Zu Hause leben fünf bei mir – alle geimpft und sterilisiert. Sie sind anhänglicher und robuster als reinrassige Hunde, Tierarztbesuche sind selten. Einer meiner Schützlinge ist seit neun Jahren bei mir; sie war gelähmt, als ich sie fand. Adoption unterstützt die Sache und schenkt ihnen ein würdiges Leben. Ich appelliere: Denken Sie über den Wert jedes Tierlebens nach und adoptieren Sie mit!“
Vaibhav Deshpande, stolzer Adoptivbesitzer, ergänzt: „Hunde schützen Häuser und spenden Liebe. Als ich von Sheltern erfuhr, adoptierte ich einen geimpften, sterilisierten Streuner. Es fühlt sich wie ein Privileg an.“
Hausfrau Rohini Kakote pflegt seit acht Monaten zwei Adoptivhunde: „Meine Hunde-Leidenschaft ist grenzenlos. Adoption gibt ihnen das Leben, das sie verdienen. Sie sind treu und immer da.“
Wichtig: Lassen Sie Streuner vor der Adoption immer impfen. Aditya Ahuja warnt: „Ein Streuner kam ungeimpft zu uns, warf sieben Welpen. Seitdem achten wir streng auf Sterilisation und Impfungen.“