Viele Menschen kennen die Beschwerden während des Monsuns nur zu gut. Genau wie wir sollten Haustiere in dieser Zeit besonders geschützt werden – vor unhygienischem Wasser, falscher Ernährung und Infektionen.Haustiere sind im Monsun anfällig für diverse Erkrankungen, die ihren Alltag belasten können. Als verantwortungsvoller Tierbesitzer ist es entscheidend, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um Krankheiten vorzubeugen.
Pulak Mohanty aus Bandra, Besitzer von vier Hunden im Alter von 9 Monaten bis 7 Jahren, betont: „Wir sind eine tierliebende Familie, und unsere Hunde gehören voll zum Haushalt. Regen erschwert Spaziergänge enorm – wir warten stundenlang. Die Tiere fühlen sich eingeengt, wenn sie nicht rausdürfen.“ Er rät zu hochwertigen Shampoos gegen Hautausschläge, Trockenhalten der Hunde und vollständigen Impfungen vor Monsunsbeginn.
Tierarzt Dr. Rituraj Gaitonde, Experte für Haustiergesundheit, warnt: „Zecken und Flöhe sind die größten Bedrohungen. Zeckenfieber kann bis zum Nierenversagen führen, und verschmutztes Wasser verursacht Gelbsucht oder Magen-Darm-Infektionen. Sorgen Sie für sauberes Trinkwasser, frische Impfungen und einen mückenfreien Schlafplatz.“
Er ergänzt: „Geben Sie abgekochtes oder gefiltertes Wasser. Beim Spaziergang einen Maulkorb anlegen, damit Hunde nichts Falsches fressen – ihr feiner Geruchssinn macht sie anfällig.“
Auffrischungsimpfungen schützen vor wiederkehrenden Infektionen. „Vermeiden Sie im Regen nicht-vegetarisches Futter, um Verdauungsprobleme zu verhindern – vegetarische Kost ist sicherer“, rät Dr. Gaitonde.
Haustiere in geräumigen Wohnungen haben es leichter. Langhaarige Hunde regelmäßig bürsten und Gras kauen im Regen verbieten.