Der anhaltende Monsunregen erschwert streunenden Tieren das Leben erheblich. Während Wohnhäuser in Großstädten oft verschlossen bleiben, sorgen engagierte Helfer dafür, dass die Tiere einen sicheren Unterschlupf finden. Tierschützerin Dola Sengupta berichtet: „Letztes Jahr starben während des Monsuns etwa 100 streunende Hunde und Katzen in Pune und Mumbai aufgrund fehlender Unterkünfte und Nahrung. Dieses Jahr irren über 400 Tiere obdachlos und hungrig umher. Viele Hunde und Katzen erkranken durch den Dauerregen – eine traurige Realität.“ Glücklicherweise gibt es Menschen, die zu barmherzigen Samaritern werden und ihren Tieren temporären Schutz und Futter bieten.
Neelam Shukla, BBA-Studentin, sieht es als Rückgabe an die Gesellschaft: „Wie können wir zulassen, dass streunende Hunde und Welpen im Regen leiden?“ Sie erklärt: „Viele suchen Schutz in Autos oder Bussen – hochgefährlich! Deshalb habe ich mein Zuhause für 10 streunende Hunde aus der Nachbarschaft geöffnet. Im Vorgarten bleiben Welpen und Mütter sicher. Ich kümmere mich regelmäßig um sie, und meine Haushaltshilfe füttert sie. Es erfüllt mich, sie sicher zu wissen.“
Facebook Twitter Pintrest Sehen Sie sich einen zufälligen Akt der Freundlichkeit für streunende Hunde an Streunende Tiere kämpfen nicht nur um Schutz, sondern auch um Nahrung. Diplomingenieurin Suraj Sidhwani, die eine Katze und eine Hündin adoptiert hat, sagt: „Meine Gegend überschwemmt bei Regen regelmäßig. Streuner leiden am meisten – letztes Jahr starben viele an Unterernährung und Kälte. Dank der Jugendlichen in der Nachbarschaft haben viele Tiere nun temporäre Unterschlupfe mit Futter. Für Kühe und Ziegen bat ich den lokalen Tischler um Schutz. Wir teilen unser Essen – es ist keine Last, sondern Freude.“ Viele Jugendliche gehen weiter und sorgen für dauerhafte Adoptionen.
Ingenieur Ranjan Shah erzählt: „Kürzlich adoptierten meine Freunde und ich 5 indigene Welpen. Wir gaben ihnen Medizin, schmückten sie mit Schleifen und teilten Fotos per WhatsApp. Innerhalb weniger Tage wurden zwei adoptiert – wir hoffen auf ein Zuhause für die Übrigen.“