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Grundrechte für Haustiere: Ein Plädoyer für mehr Schutz und Menschlichkeit

Grundrechte für Haustiere: Ein Plädoyer für mehr Schutz und MenschlichkeitHeutzutage sind Haustiere zunehmend in Gesetze und Gerichtsverfahren involviert und erhalten in manchen Fällen sogar eigene rechtliche Vertretung. Wie David Grimm in seinem Buch Citizen Canine: Our Evolving Relationship with Cats and Dogs beschreibt: "Sie sind auch in den Augen des Gesetzes zu einer Familie geworden."

Die Realität hinkt jedoch hinterher. Aus praktischer Sicht gelten Haustiere rechtlich oft noch als bloße Eigentum. Für eine humanere, großzügigere und glücklichere Gesellschaft plädiere ich als langjährige Haustierbesitzerin, Verhaltensforscherin und Neurobiologin dafür, Grundrechte für unsere tierischen Begleiter in die Verfassung aufzunehmen.

Recht, frei von Grausamkeit zu sein
Kein Tier darf grausam behandelt werden – sei es durch fragwürdige Praktiken in Milch- oder Geflügelfarmen, Tierversuche für Kosmetik und Forschung oder die Haltung in Zoos und Zirkussen.

Recht auf Rettung bei Naturkatastrophen
Bei Erdbeben, Tsunamis oder Erdrutschen werden Tiere häufig zurückgelassen. Sie verdienen denselben Rettungsschutz wie Menschen.

Recht, dass ihr Interesse in Gerichtsverfahren berücksichtigt wird
Da Tiere nicht für sich sprechen können, benötigen sie eine starke rechtliche Vertretung.

Recht auf saubere Nahrung und Wasser
Kein Tier sollte verdorbenes Futter oder verschmutztes Wasser ertragen müssen. Frisches, sauberes Essen und Trinken sind essenziell.

Recht auf Schutz vor den Elementen
Haustiere im Freien der Witterung auszusetzen – ob unter sengender Sonne, eisiger Kälte oder strömendem Regen – muss strafbar sein.

Recht auf Auslauf
Ein trainierter und bewegungsaktiver Hund ist ein glücklicher und gesunder Hund.

Recht auf Familie
Haustiere brauchen den engen Kontakt zur Familie. Allein auf Balkonen oder in Höfen leiden sie unter Depressionen. Solche Haltungsbedingungen sollten gesetzlich verboten werden.

Recht auf Liebe und Zuneigung
Haustiere gehören nahtlos in die Familiengemeinschaft und verdienen reichlich Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit.

Recht auf regelmäßige Tierarztbesuche
Regelmäßige Checks gewährleisten Gesundheit bis ins hohe Alter. Ein fester Tierarztplan mit Dokumentation ist unerlässlich.

Recht auf regelmäßige Pflege
Tierkliniken bieten Pflegedienste an – oder Sie übernehmen es selbst: Baden, Floh- und Zeckenprophylaxe, Ohrenreinigung, Nageltrimmen und Bürsten halten Fell und Haut gesund.

Recht, als fühlendes Wesen anerkannt zu werden
Beim Verlust eines Haustiers können Besitzer künftig seelischen Schaden geltend machen. Hunde besitzen die Intelligenz und Emotionen eines 4- bis 5-jährigen Kindes. Sie als bloße Objekte zu sehen, ignoriert ihren unschätzbaren Beitrag zu unserem Leben. Sie sind unsere besten Freunde.

Garima Singhal ist Verhaltensforscherin, Neurobiologin, Pädagogin und langjährige Haustierbesitzerin.
www.dogsandpupsmagazine.com
www.facebook.com/Dogsandpupsmag

Fakten über Haustiere

Die Neufundländer-Rasse (oben) hat ein wasserabweisendes Fell und Schwimmfüße. Ursprünglich gezüchtet, um Fischern bei Netzen zu helfen und Ertrinkende zu retten.

Es lohnt sich, Schoßhund zu sein: Drei Hunde (aus der First Class!) überlebten die Titanic – zwei Zwergspitz und ein Pekingese.
— Quelle: Vetstreet

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