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Erste Hilfe für Hunde: Praktische Tipps vom Tierarzt Dr. Khaja Mohteshamuddin

Erste Hilfe für Hunde: Praktische Tipps vom Tierarzt Dr. Khaja MohteshamuddinHalten Sie stets die Telefonnummer und den Notfallkontakt Ihres Tierarztes griffbereit. Leisten Sie bei Bedarf sofort Erste Hilfe – immer in Absprache mit Ihrem Tierarzt. Bei Verletzungen eilen Sie unverzüglich zum nächsten Tierarzt.
Frage: Können Tierhalter Erste Hilfe leisten?
Antwort: Ja. Erste Hilfe ist ein lebensrettendes Notfallmaßnahme, die jeder ergreifen kann, der die Verletzung oder das Trauma als Erstes bemerkt. Fordern Sie bei Ihrem Tierarzt eine grundlegende Erste-Hilfe-Schulung an – sie ist in kritischen Situationen unschätzbar wertvoll. Die Ausrüstung sollte eine Fixierung enthalten, da Ihr Hund vor Schmerzen beißen könnte. Rufen Sie Ihren Tierarzt an, beschreiben Sie die Verletzung oder Erkrankung genau und holen Sie sich gezielten Rat. Beeilen Sie sich zum Tierarzt, bleiben Sie aber ruhig.
Frage: Was tun bei Rauschzustand oder Vergiftung Ihres Hundes?
Antwort: Dies ist einer der häufigsten Notfälle bei Hunden. Oft gelangen Haustiere unbeaufsichtigt zu giftigen Stoffen wie Rattengift, Toilettenreiniger, Düngemittel, Batterien oder schädlichen Medikamenten. Lesen Sie zuerst das Etikett des Gifts – es nennt oft das Gegenmittel. Informieren Sie Ihren Tierarzt präzise über das aufgenommene Gift; Ihre Geistesgegenwart kann Leben retten. Erbricht der Hund, ist das positiv – er braucht nun supportive Therapie. Bei Kontakt mit Augen oder Haut: Sofort mit klarem Wasser spülen und direkt zum Tierarzt bringen.
Frage: Was bei Krämpfen oder Anfällen?
Antwort: Häufig nach Giftaufnahme. Erschrecken Sie Ihren Hund nicht – halten Sie ihn ruhig. Bereiten Sie ein Handtuch oder eine Decke vor und warten Sie eine Minute. Bei Dauerkrämpfen einwickeln und mit Kissen schützen. Halten Sie scharfe oder gefährliche Objekte fern, um weitere Verletzungen zu vermeiden.
Frage: Hilfe bei Unfällen oder Traumata?
Antwort: Bringen Sie Ihren Hund sofort zum Tierarzt. Bei Blutungen: Blutung stillen. Bei Verbrennungen: Schwere Gewebeschäden vermeiden, indem Sie den Bereich vorsichtig mit kaltem Wasser (ggf. mit Kaliumpermanganat) kühlen. Eisbeutel als Kompresse eignet sich ebenfalls. Kontaktieren Sie immer Ihren Tierarzt und fahren Sie schnell in die Klinik.
Frage: Künstliche Beatmung?
Antwort: Bei Atemaussetzer oder flacher Atmung: Mund-zu-Nase-Beatmung (Rettungsbeatmung). Schließen Sie das Maul des Hundes, blasen Sie Luft in die Nasenlöcher, bis der Brustkorb sich hebt. Wiederholen Sie alle 4–5 Sekunden.
Dr. Khaja Mohteshamuddin, Tierarzt
www.dogsandpupsmagazine.com; www.facebook.com/Dogsandpupsmag
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