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6 Feiertagsgerichte, die für Hunde gefährlich sind – Warnung von Tierärztin Dr. Laci Schaible

Die Feiertage sind eine Zeit voller Köstlichkeiten, doch viele dieser Speisen sind für Hunde giftig oder verursachen schwere gesundheitliche Probleme. Als Tierärztin mit langjähriger Erfahrung rate ich dringend davon ab, Essensreste mit Ihrem Vierbeiner zu teilen.

Von cremigem Kartoffelpüree bis zu süßen Desserts: Erfahren Sie, welche Lebensmittel Sie unbedingt meiden sollten – sei es, indem Sie den Teller nicht ablecken lassen oder Reste unbewacht stehen.

Feiertagsessen, das Hunde krank machen kann

Diese sechs Klassiker des Festtagsmenüs sind lecker für uns Menschen, aber tabu für Hunde. Halten Sie sie fern vom Tisch und aus dem Maul Ihres Lieblings.

1. Kartoffelpüree und Soße

Kartoffelpüree ist mit Milchprodukten und Butter vollgepackt – absolut ungeeignet für Hunde. Der hohe Fettgehalt kann Durchfall oder sogar eine gefährliche Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) auslösen.

Die Soße ist ebenso problematisch: extrem salzig und fettreich. Aufgrund des unwiderstehlichen Geschmacks verschlingen Hunde sie blitzschnell, was später zu Erbrechen führen kann.

2. Fleischfett, Knochen und Haut

Truthahnreste mit Fett, Haut oder Knochen mögen Hunde lieben, doch sie verursachen schwere Magen-Darm-Probleme wie Verstopfungen, Verletzungen oder Pankreatitis.

3. Aufläufe und Aufstriche

Grüner Bohnenauflauf klingt gesund, ist es aber nicht: Sahne, Butter, Salz, Knoblauch und Zwiebeln – letztere sind für Hunde giftig. Auch bei Gemüse-basierten Aufläufen wie Süßkartoffel: Finger weg!

Vermeiden Sie zudem milchhaltige Vorspeisen wie Käsebällchen oder fettige Dips. Viele Hunde vertragen Laktose nicht – testen Sie das nicht an Feiertagen.

4. Füllung

Die klassische Füllung ist fett- und salzreich und enthält giftige Zwiebeln sowie Knoblauch.

5. Feiertagsbrote

Früchtekuchen (Fruitcake) wirkt harmlos, ist aber tödlich: Rosinen verursachen Nierenversagen, selbst in kleinen Mengen.

6. Desserts

Apfel-, Kürbis- oder Schokoladenkuchen sind für Hunde riskant. Schokolade ist giftig, Xylit in manchen Süßstoffen tödlich. Lassen Sie Desserts nie unbeaufsichtigt – Hunde springen hoch!

Auch nicht-giftige Süßigkeiten überfordern den Verdauungstrakt durch Zucker und Fett.

Tipps, um Tierarztbesuche zu vermeiden

Bei Verdacht auf Vergiftung sofort zum Notdienst. Bieten Sie Hunden nur kleine Mengen bekannter, sicherer Alternativen und führen Sie neue Lebensmittel langsam ein.

Von: Dr. Laci Schaible, DVM, CVJ