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Danke, Annie: Ein rührender Brief von einem treuen Hund aus dem Jenseits

Von T. J. Dunn, Jr., DVM

Als erfahrener Tierarzt habe ich unzählige Besitzer begleitet, die ihr geliebtes Haustier einschläfern lassen mussten. Selbst nach gründlicher Abwägung plagen viele Reue, Zweifel und Schuldgefühle. Diese Emotionen sind normal und kein Zeichen für eine falsche Entscheidung.

Keine Vorbereitung schützt vor dem Wunsch, den Freund zurückzuholen. Selbstzweifel können überwältigend werden. Lesen Sie Annies Brief an ihre Familie – verfasst von einem einfühlsamen Ehemann und Vater, der den Kummer seiner Liebsten miterlebte. Nach sorgfältiger Prüfung von Annies Leiden und Würdeverlust litten sie am 'Haben-wir-das-Richtige-getan?'-Syndrom.

Die Entscheidung, Leid zu beenden, ist nie leicht. Annie spricht allen Mutigen Mut zu, die humane Verantwortung übernommen haben.

Annie schenkt uns tröstende Worte, die Zweifel und Schuld lösen. Danke, Annie.

Annies Brief

Liebe Susan,

ich bin so glücklich im Hundehimmel! Meine Beine funktionieren wieder einwandfrei, ich gehe draußen spazieren wie früher. Und ich höre wieder perfekt! Die anderen Hunde sind freundlich, und ich belle fröhlich mit.

Die Aussicht ist atemberaubend: Winnetka, Deephaven, Tonka Bay, Bloomington – alles zu sehen. Ich beobachte die Arbeit in unserem Garten; er wird wunderschön. Früher sah ich nichts mehr. Mein Geist ist neugierig, ich erkunde mit der Nase. Erinnerst du dich an unsere Spaziergänge? Ich zog dich überallhin – außer im letzten Jahr. Danke der Familie für 15 wunderbare Jahre (na ja, 14 tolle, das letzte war hart).

Du denkst, du hast mich gerettet – aber ich habe euch gewählt! Ihr wart die perfekte Familie. Besonders du, Susan: Du fülltest mein Futter und Wasser, hieltest alles sauber. Du warst mein bester Freund. Danke.

Ihr bringtet mich zum Tierarzt, pflegtet mich bei Milzproblemen und Ohrinfektionen. Vergiss die Lampenschirm-Fotos – peinlich für eine Dame wie mich!

Maggie und Katie waren wie Schwestern; ihre Zärtlichkeit rührte mich. Auch im Alter liebten sie mich.

Du, Susan, warst am wichtigsten. 15 Jahre Liebe und Pflege. Ich half dir, als wir allein waren – kleine Dankbarkeit für deine Mühen: Kackhaufen, Türen, Haare, Staubsaugen. (Entschuldigung für Auto- und Boot-Unfälle – Aufregung!)

Ich danke unendlich für 15 Jahre Freude. Ich musste gehen, war zu alt, keine Energie mehr. Onkel T. sagte richtig: Mehr schlechte als gute Tage. Jetzt bin ich glücklich. Denk lächelnd an mich – ich grinse breit, esse Burger, renne frei. Es war Zeit, und ihr machtet es würdevoll.

Ich liebe dich, Susan, Maggie, Katie und Paul ewig.

Annie

P.S. Spaß als einziges Mädchen-Mädchen mit euch dreien – und Paul! Ha!

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Trauern Haustiere um Menschen? Nach diesem Brief ist klar: Ja.

Überlegt ihr Euthanasie? Dieser Text hilft.

Bild: TheGiantVermin / via Flickr