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Haustiere und Babys sicher bekannt machen: Experten-Tipps für Großeltern

Wie Haustiere das neue Baby als Freund akzeptieren lernen

Dieser Artikel stammt von Grandparents.com.

Von Rebecca Webber

Erstaunlich, was bei der ersten Begegnung zwischen Tier und Kind passieren kann. Bei Stephanie LaFarge, PhD, Beratungsdirektorin der ASPCA (American Society for the Prevention of Cruelty to Animals), reagierte ihr Jack-Russell-Terrier auf das schwebende Baby mit einem jähen Jagdinstinkt: Er flog durch den Raum und versuchte, die Windel zu greifen.

Jeder freut sich auf den ersten Besuch des Enkelkindes – außer dem ahnungslosen Haustier. "Du liebst dein Enkelkind und deine Haustiere gleichermaßen", betont LaFarge. "Der Schlüssel liegt darin, sie einander näherzubringen." Haustiere und Kinder sind unberechenbar, daher planen Sie die erste Begegnung mit Bedacht.

Verstehen Sie Ihr Haustier

"Einschätzung der Persönlichkeit Ihres Haustiers ist entscheidend", rät Harrison Forbes, Moderator von "Pet Talk" und Autor der DVD How to Prevent a Dog Bite. "Manche Hunde mögen Kinder nicht. Wenn Ihres im Park knurrt oder ausweicht, gehen Sie langsam vor."

Berücksichtigen Sie auch das Alter: Junge Tiere sind übermütig und beißen spielerisch mit spitzen Zähnen. Ältere Hunde oder Katzen können durch Arthritis, Seh- oder Hörschwäche gereizt reagieren und Signale missverstehen.

Klären Sie mit den Eltern Erwartungen: Sollen Haustiere untergebracht oder beaufsichtigt werden? Legen Sie klare Regeln für den Kontakt fest, damit niemand nervös wird – Tiere spüren das.

Richten Sie einen ruhigen Rückzugsort mit Futter, Wasser, Spielzeug und Bett ein. "Hunde und Katzen brauchen ihren eigenen Raum wie Menschen", sagt Forbes. Entfernen Sie Spielzeug vom Boden, da es mit Kinderspielzeug verwechselt werden kann und Ressourcenkonflikte auslöst.

Vorab: Gewöhnen Sie das Tier an den Babygeruch mit einer Decke oder einem Strampler, um Neugier zu wecken.

Lassen Sie das Haustier den ersten Schritt tun

Beginnen Sie neutral, idealerweise draußen mit Leine. "Draußen fühlen sich Hunde freier, ohne Territorialverhalten", erklärt Forbes. Drinnen: Keine Enge.

Halten Sie das Tier nicht fest – das löst Abwehr aus. Belohnen Sie das Baby mit Leckerlis oder Erdnussbutter an den Fingern, damit das Tier positiv assoziiert.

"Der Hund denkt: 'Bei diesem Kind gibt's tolle Snacks!'", sagt LaFarge. Das Kind freut sich über die Begeisterung.

"Mein 2-jähriger Enkel fürchtete meine Pudel. Ich fütterte sie erst selbst, dann ließ ich ihn mitmachen – er liebte es, ihnen aus der Hand zu geben", erzählt Großmutter Virginia Stuart aus Dallas, Texas.

Aufpassen und eingreifen

Beobachten Sie: Aufregung kann Territorialität sein, nicht Eifersucht. "Der Hund verteidigt seinen Platz", sagt Forbes.

Achten Sie auf Missbrauch: Kinder testen Grenzen. Korrigieren Sie sanft: "Nein, das tut dem Hund weh." Lehren Sie Respekt – freundliche Hunde sind keine Garantie. Jährlich suchen in den USA 400.000 Kinder wegen Bisse Hilfe auf; höchstes Risiko bei 5- bis 9-Jährigen (Centers for Disease Control and Prevention).

Bei Katzen, Vögeln und Exoten

Katzen entscheiden selbst. Trennen Sie bei Abneigung, lehren Sie dem Kind Katzenkörpersprache. Auch bei Spiel: Kratzer drohen.

Halten Sie Kleintiere in Käfigen. Bei Aufsicht: Lassen Sie Interaktionen zu und genießen Sie die Momente.

"Unser Brüllaffe teilte Bonbons mit unserem zahnlosem Baby – ein Foto bewies es", lacht Virginia aus Dallas.

Ursprünglich erschienen auf Grandparents.com.