Von Elizabeth Xu
Das Hinzufügen einer Katze oder eines Hundes zu Ihrer Familie ist eine bedeutende Entscheidung. Heutzutage gibt es vielfältige Möglichkeiten, darunter die Adoption – eine smarte Wahl, um Kosten zu sparen und zugleich ein Leben zu retten.
Die Adoption sollte jedoch gut überlegt sein, denn Ihr neues Haustier wird hoffentlich viele Jahre Teil Ihres Zuhauses. Glücklicherweise bieten Tierheime und Organisationen eine breite Auswahl an gesunden, wunderbaren Tieren, die perfekt zu Ihrem Haushalt passen könnten.
"Die Menschen unterschätzen oft die Vielfalt und Qualität der Tiere in Tierheimen", erklärt Carol Novello, Präsidentin der Humane Society Silicon Valley. "Viele haben einfach Pech gehabt und sich in schwierigen Umständen wiedergefunden."
Bevor Sie adoptieren, prüfen Sie: Welche Tierart passt zu Ihnen? Wo finden Sie es? Welche Kosten entstehen kurz- und langfristig? Dieser Leitfaden gibt Ihnen alle Antworten für eine verantwortungsvolle Adoption.
Haustieradoption: Das richtige Familienmitglied auswählen
Vielleicht haben Sie eine bestimmte Rasse im Kopf, basierend auf früheren Erfahrungen. Das ist verständlich, doch Treffen mit Tieren können Ihre Vorstellungen verändern.
"Rassen haben zwar typische Merkmale, aber individuelle Persönlichkeiten variieren stark", betont Aimee Gilbreath, Geschäftsführerin der Michelson Found Animals Foundation. "Konzentrieren Sie sich auf Ihren Lebensstil und treffen Sie dann die passende Einzeltiere."
Überlegen Sie: Passt ein familienfreundlicher Hund? Haben Sie Zeit für Welpenausbildung? Genug Platz für einen großen Vierbeiner? Diese Fragen zählen mehr als Rasse oder Aussehen.
"Aktivität, Spieltrieb und Pflegebedarf sind entscheidend", sagt Jim Hanophy, CEO von Operation Kindness, einem No-Kill-Tierheim in Texas. Berücksichtigen Sie rassespezifische Anforderungen wie Auslauf oder Bürsten.
Engen Sie ein: Katze, Welpe oder Senior? Ehrlichkeit gegenüber Ihrem Alltag hilft, z. B. ob Welpenarbeit machbar ist.
"Welpen sind bezaubernd, aber arbeitsintensiv", warnt Novello. "Ältere Hunde sind oft trainiert und pflegeleichter. Katzen brauchen generell weniger Aufwand als Hunde."
Wo Sie ein Haustier adoptieren können
In Ihrer Region finden Sie städtische Tierheime, Rettungsgruppen, Notunterkünfte oder Humane Societies – die Auswahl ist groß.
"Jede Organisation ist anders", erklärt Gilbreath. "Pflegefamilien bieten detaillierte Infos zu Stubentrain, Verhalten oder Umgang mit Kindern. In Zwingern sind Daten begrenzt."
Rettungsgruppen haben oft höhere Gebühren und strengere Prozesse, aber es lohnt sich – passen Sie einfach den Erwartungen an.
Hanophy rät: Fragen Sie Freunde nach Empfehlungen und prüfen Sie Bewertungen auf Yelp. Wählen Sie seriöse Partner.
"Die meisten Einrichtungen priorisieren Tierwohl und Passgenauigkeit", sagt Novello. "Viele erlauben Rückgaben, falls es nicht klappt."
Ein Haustier adoptieren: Kostenüberlegungen
Neben Adoptionsgebühr brauchen Sie Futter, Näpfe, Spielzeug, Leine, Kiste usw. Budgetieren Sie auch tierärztliche Kosten.
Tierheimtiere sind medizinisch nicht teurer – viele Leistungen sind inklusive.
Bei der Humane Society Silicon Valley umfasst die Gebühr Untersuchung, Kastration, Impfungen und Chip. Erfahren Sie hier mehr darüber, was Adoptionsgebühren beinhalten.
"Tierheime decken oft Vorerkrankungen ab", sagt Dr. Cristie Kamiya, Leiterin der Tierheimmedizin bei Humane Society Silicon Valley. "Drei Viertel unserer Tiere brauchen Pflege; chronisch Kranke warten länger auf ein Zuhause."
Chippen Sie Ihr Tier, falls nicht inklusive – eines von drei Haustieren geht verloren. Ein Mikrochip ist dauerhafte ID.
"Unfälle passieren; Chips sichern das Happy End", fügt Gilbreath hinzu.
Berücksichtigen Sie Beschränkungen für Hunderassen
Prüfen Sie lokale Verbote: Über 700 Städte haben Rassensperren für Pitbulls, Rottweiler etc. (ASPCA). Auch Vermieter und Versicherer können einschränken.
Nicht bereit für die Adoption? Versuchen Sie Fostering
Tierheime suchen Pflegeeltern für temporäre Unterbringung – ideal zum Testen.
"Pflege dauert Wochenende bis 12 Wochen", sagt Hanophy. "Perfekt für Welpenbetreuung."
Sie bekommen Futter und Zubehör gratis; es passt sich Ihrem Haushalt.
"Weniger Bindung, tolle Probezeit", meint Gilbreath. Adoption aus Pflege? Das ist "Pflegeversagen" – ein Kompliment!
"Fostering ist ein Gewinn für alle", schwärmt Kamiya, selbst Pflegeversagerin. "Ideal für Einsteiger."