Von Samantha Drake
Der Labrador Retriever ist bekannt für seine Leidenschaft zum Fressen – und viele Besitzer verwöhnen ihren Liebling leider allzu großzügig. Fettleibigkeit ist bei dieser Rasse ein weit verbreitetes Gesundheitsproblem. Labs stopfen ihr Futter oft so hastig hinunter, dass sie scheinbar nie satt werden. Es obliegt uns Haltern, eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten und zu mehr Bewegung anzuregen.
Gesunde Labradore wiegen 25 bis 34 Kilogramm; übergewichtige Tiere überschreiten leicht 45 Kilogramm. (Hinweis: Originalangaben in Pfund, umgerechnet für Klarheit.) Überschüssiges Gewicht birgt ernste Risiken: Erhöhtes Auftreten von Herz- und Lebererkrankungen, Gelenkentzündungen, Arthritis, Skelettproblemen, Stoffwechselstörungen, Atemwegserkrankungen und einer geschwächten Immunabwehr.
Verdächtigen Sie Ihr Tier von Übergewicht, konsultieren Sie umgehend den Tierarzt für ein maßgeschneidertes Fütterungs- und Bewegungsprogramm. Prävention beginnt mit regelmäßiger, ausdauernder Aktivität.
Steigern Sie das Trainingsvolumen schrittweise, um Verletzungen zu vermeiden – ähnlich wie beim Menschen. Ihr Labrador wird die extra Zeit mit Ihnen genießen. Achten Sie auf Mäßigung bei Leckerlis!
Ideale gemeinsame Aktivitäten:
Apportierspiel (Fetch)
Tennisbälle sind ideal zum Werfen und Apportieren. Üben Sie so lange, wie es Ihnen beiden Spaß macht. Trainieren Sie ggf., den Ball prompt abzugeben.
Ihrem Lab freies Laufen ermöglichen
Nutzen Sie Auslaufgebiete oder besuchen Sie regelmäßig einen Hundepark, um Kalorien zu verbrennen.
Gemeinsam einen Kurs belegen
Schreiben Sie sich für Agility, Obedience oder ähnliche Kurse ein – fördert Fitness und geistige Schärfe.