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Kontaktspannung: So schützen Sie Ihre Haustiere vor unsichtbarer Stromgefahr

Von Cheryl Lock

Als Roz Rustigian im Januar 2011 von dem vier Monate alten Welpen hörte, der in Providence, Rhode Island, durch einen unter Spannung stehenden Bürgersteig einen Stromschlag erlitt, war sie alarmiert. "Zu der Zeit hatte ich selbst drei Hunde, und die Vorstellung, mit ihnen auf potenziell tödlichen Straßen spazieren zu gehen, war erschreckend", erzählt Rustigian. "Das passierte etwa zwei Meilen von meinem Zuhause entfernt, in einer verkehrsberuhigten Fußgängerzone. Das war inakzeptabel."

Tragische Fälle wie dieser reichen weiter zurück. Bereits 2004 starb Jodie S. Lane an Streuspannung, und die Eltern von Deanna Camille Green gründeten 2006 die Deanna's Lyric Foundation, nachdem ihre Tochter durch Kontakt mit einem spannungsführenden Zaun ums Leben kam. Heute ist dies als Kontaktspannung bekannt.

Was ist Kontaktspannung genau, und wie schützen Sie sich, Ihre Familie und Haustiere? Als Gründerin und Direktorin des Contact Voltage Information Center (CVIC) beantwortet Rustigian diese Fragen und sensibilisiert für das Problem.

"Das CVIC ist eine zentrale Plattform mit umfassenden Infos zu Kontaktspannung – von Definition bis zu Vorfällen, die Menschen oder Tiere bundesweit geschädigt haben", erklärt Rustigian. "Jeder in den USA kann seine Abgeordneten finden, Kontakt aufnehmen und unseren Ressourcenleitfaden nutzen, um den Stand in seinem Bundesstaat zu prüfen."

Hier die wichtigsten Fakten von Rustigian und ihrem Team:

Was ist Kontaktspannung?

Kontaktspannung entsteht durch Alterung und Beschädigung der Isolierung von Erdkabeln, die eine Lebensdauer von rund 30 Jahren haben. Faktoren wie Witterung oder mechanische Belastung können die Schutzhülle zerstören. Dadurch werden umliegende Objekte wie Gullydeckel, Zäune, Bürgersteige, Laternenpfähle, Verkehrskästen, Geländer oder Bushaltestellen spannungsführend.

Sie tritt vor allem in Städten mit unterirdischen Stromnetzen auf.

Wie gefährlich ist sie für Haustiere und Menschen?

Spannungsführende Oberflächen können tödliche Schläge verursachen. Gummisohlen schützen Menschen teilweise, doch Hunde mit ihren vier Pfoten auf dem Boden sind hochgradig gefährdet.

Tipps zum Schutz Ihrer Haustiere

Präventive Maßnahmen:

  • Keine Metallhalsbänder oder -leinen verwenden
  • Hund von Gullydeckeln fernhalten
  • Urinieren an leitfähigen Objekten wie Elektrokästen vermeiden
  • Hund nie an Metallgegenstände anbinden

Zudem sollten Spaziergänger Stromschlag-Symptome erkennen: Plötzlicher Schrei, Verbrennungen, unregelmäßiger Herzschlag, Kieferkrämpfe, Husten, Atemnot oder Speicheln.

"Ziehen Sie Ihr Tier nie direkt von der Quelle weg", warnt Rustigian. "Nutzen Sie einen nichtleitenden Gegenstand wie einen Besenstiel, um es zu trennen, und gehen Sie sofort zum Tierarzt."

Wie können Sie aktiv werden?

Auf der CVIC-Ressourcenseite finden Sie regionale Infos, Links zu Entscheidungsträgern und Updates. Klicken Sie auf Ihren Bundesstaat in der Karte, um Kontaktdaten zu erhalten – schreiben, mailen oder anrufen Sie!