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Checkliste für verantwortungsvolle Haustierpflege: Experten-Tipps von Tierärzten für Hunde und Katzen

Am 19. März 2019 von Dr. Katie Grzyb, DVM, auf Richtigkeit überprüft

Als Haustierbesitzer möchten wir das Beste für unsere pelzigen Familienmitglieder. Verantwortungsvolle Tierpflege geht weit über gefüllte Näpfe, Gassigehen oder das Ausmisten des Katzenklos hinaus. Im Monat des verantwortungsvollen Haustierbesitzes teilen wir eine umfassende Checkliste mit bewährten Tipps von Tierärzten und Experten, damit Sie der beste Tierelternteil sein können.

Trainieren Sie Ihren Hund konsequent

Als verantwortungsvoller Hundeelternteil übernehmen Sie die Erziehung Ihres Vierbeiners. "Hunde wissen instinktiv nicht, wie sie sich verhalten sollen – wir müssen sie lehren", erklärt Zazie Todd, PhD, zertifizierte Hundetrainerin und Gründerin von Companion Animal Psychology.

Gehorsamstraining fördert gute Manieren und hält Ihren Hund glücklich, gesund und sicher. "Besonders das Recall-Training verhindert, dass Hunde weglaufen oder auf die Straße geraten", betont Todd. "Es hilft auch, Ängste vor dem Tierarztbesuch zu mindern."

Positives Verstärkungstraining stimuliert geistig und körperlich: Loben und Leckerlis belohnen gewünschtes Verhalten. Integrieren Sie es täglich – lassen Sie Ihren Hund vor dem Fressen sitzen oder durch Türen warten.

Investieren Sie in tägliche Spielzeit

Spielen stärkt die Bindung und bietet ein Ventil für Energie. "Spielzeit verhindert Langeweile, Frustration und Verhaltensprobleme", sagt Dr. Shermaine Wilson Cox, Tierärztin aus Atlanta.

Dr. Jim Carlson, DVM CVA CVTP und Inhaber von Riverside Animal Clinic McHenry sowie Grove Animal Hospital, rät: "Hunde sind Begleiter – positive Interaktionen sind essenziell für ihr Wohlbefinden. Binden Sie die ganze Familie ein, inklusive Mensch und Tier."

Probieren Sie verschiedene Spielzeuge aus, um herauszufinden, was Ihr Haustier begeistert.

Gehen Sie täglich mit Ihrem Hund spazieren

Spaziergänge sind unverzichtbar für Bewegung und Sozialisation. Die Dauer variiert je nach Rasse – von kurzen Runden bis zu ausgiebigen Läufen mit Apportieren, Agility oder Schnüffelspielen, wie Todd empfiehlt.

Nutzen Sie immer eine Leine für Sicherheit und Rücksicht auf andere. Off-Leash-Zeit in sicheren Bereichen wie Hundeparks fördert Freiheit – vorausgesetzt, Ihr Hund beherrscht Recall und Leinenregeln beachten.

Räumen Sie stets nach Ihrem Haustier auf

Sie haften für die Spuren Ihres Tieres. Mit Kotbeuteln an der Leine halten Sie Wege sauber und verhindern Krankheitsausbreitung.

Bei Katzen: Tägliches Ausmisten, idealerweise zweimal. Wählen Sie unparfümierte, natürliche Streu. "Duftstreu dient uns Menschen, nicht den Katzen – natürliche Varianten reduzieren Bakterien und Gerüche", rät Dr. Carlson. Reinigen Sie wöchentlich gründlich mit haustierfreundlichen Mitteln, empfiehlt Todd.

Pflegen Sie Ihr Haustier regelmäßig

Gute Pflege ist Pflicht: Baden mit speziellen Shampoos, Ohren reinigen (ohne Wattestäbchen!), Bürsten mehrmals wöchentlich und Krallenkontrolle. "Überlange Krallen verursachen Rückenschmerzen und Haltungsschäden", warnt Dr. Carlson. Lassen Sie bei Bedarf den Tierarzt ran.

Mikrochippen Sie Ihr Haustier

Identifizierung ist essenziell: ID-Tags, GPS – am besten Mikrochip. "Eines von drei Haustieren geht verloren. Mikrochips verdoppeln die Rückholchance bei Hunden, bei Katzen sogar 20-fach", sagt Dr. Cox.

Führen Sie regelmäßige Tierarztbesuche durch

Jährliche Checks für Erwachsene, halbjährlich für Seniors. "Früherkennung verhindert Krankheiten", betont Dr. Cox. Impfungen je nach Lebensstil und Region.

Achten Sie auf Zahngesundheit

Parodontitis gefährdet Herz, Lunge und Nieren. Jährliche professionelle Reinigungen unter Narkose plus tägliches Bürsten (3x/Woche) mit tiergerechter Paste. Ergänzen Sie mit Kausnacks.

Schützen Sie vor Flöhen, Zecken und Herzwürmern

Flöhe und Zecken

Diese Parasiten verursachen Juckreiz, Allergien und Krankheiten wie Borreliose. Wählen Sie Shampoos, Spots oder Verschreibungen – Ihr Tierarzt berät.

Herzwürmer

Mückenübertragen, lebensgefährlich. Jährlicher Test und Präventiva sind Pflicht.

Von: Deanna deBara