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Sicheres Grillen mit Haustieren: Experten-Tipps für risikofreie Sommerpartys

Von Aly Semigran

Das Anzünden des Grills zählt zu den schönsten und leckersten Freizeitaktivitäten im Sommer. Während gegrilltes Fleisch und Gemüse auf einer Party für Familie und Freunde ein Highlight sind, birgt Grillen Risiken – besonders mit Hunden oder Katzen im Haus.

Sie müssen die Grillsaison nicht auslassen. Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen sorgen Sie für Sicherheit aller Gäste, pelzig oder nicht.

Folgen Sie dieser praxisnahen Anleitung von Tierärzten, um köstliche Grillgerichte zuzubereiten, ohne Ihre Katze oder Ihren Hund zu gefährden.

Die Risiken des Grillens in Haustiernähe

Grillen birgt Gefahren wie Verbrennungen, Hautreizungen, Augenverletzungen, Erstickungsrisiken sowie die Aufnahme schädlicher Lebensmittel, Knochen oder Utensilien wie Grillwerkzeuge.

So schützen Sie Ihr Haustier rund um den Grill

Die National Fire Protection Association (NFPA) empfiehlt, Grills mindestens einen Meter von Haustieren und Kindern entfernt aufzustellen. Lagern Sie Aktivkohleflüssigkeit außer Reichweite – sie ist bei Verschlucken giftig.

Lassen Sie den Grill nie unbeaufsichtigt: Neugierige Haustiere könnten eindringen und Unfälle verursachen.

Seien Sie vorbereitet, falls Ihr Tier zu nah kommt. Die NFPA rät, Fett und Rückstände unter dem Grill regelmäßig zu entfernen. Dr. Robin Bohaty, DVM, aus dem Roscoe Village Animal Hospital, warnt: "Bratfett kann schwere Magen-Darm-Probleme oder Pankreatitis auslösen – eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung."

Halten Sie Grillwerkzeuge fern: Dr. Bohaty erklärt, dass verschluckte Holz- oder Metallspieße den Verdauungstrakt perforieren und Operationen oder Tod nach sich ziehen können.

Auch Aluminiumfolie und Plastikfolien sind riskant – sie verursachen Darmverschlüsse. Dr. Barton C. Huber, DVM, vom Animal Medical Center of Corona, berichtet von einer Sulcata-Schildkröte, die Folie fraß: "Sie ist auf Röntgen unsichtbar; ich musste Abführmittel einsetzen." Diese Risiken gelten für alle Haustiere.

Bei Aufnahme schädlicher Lebensmittel oder Gegenstände

Dr. Bohaty nennt gängige Grillgefahren: Rohes Fleisch, Knochen, Zwiebeln (giftig für Hunde und Katzen, verursachen Magenprobleme und Anämie) sowie ganze Maiskolben. Der Kolben selbst ist unverdaulich und kann eine OP erfordern.

"Fleischknochen (Huhn, Schwein, Rind) verursachen Darmverletzungen; gekochte Knochen splittern und durchstechen Speiseröhre oder Darm", warnt Bohaty.

Selbst wenn Sie füttern vermeiden, tun Gäste es oft. Halten Sie Tiere fern. Bei Erstickungsgefahr: Heimlich-Manöver versuchen, dann sofort zum Tierarzt, rät Dr. Huber.

Weitere Gefahren: Avocado, Weintrauben, Schokolade, Schnittlauch, Knoblauch, rohe Eier, Alkohol. Verwenden Sie verschließbare Abfallbehälter. Bei Verdacht: Sofort Tierarzt aufsuchen.

Bei Verbrennungen durch den Grill

"Zuerst Flammen löschen", rät Dr. Bohaty. "Ihr Tier hat Angst und Schmerzen – nähern Sie sich vorsichtig, um Kratzer oder Bisse zu vermeiden."

Dr. Kevin Windsor, DVM, von Beverly Hills Veterinary Associates: "Kühlen Sie die Stelle mit kaltem Wasser, verbinden Sie leicht gegen Lecken und bringen Sie das Tier zum Notfalltierarzt."