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Ältere Chihuahua Sasha: Von der Welpenfabrik für einen Cent gerettet und neu erblüht

Von Elizabeth Xu

Als Sasha, die langhaarige Chihuahua-Hündin, kürzlich erstmals den Strand besuchte, dachte ihr Besitzer Torre Giller an den langen Weg zurück, den sie seit ihrer Adoption im Jahr 2014 gegangen ist.

„Damals war sie noch so verängstigt und unsicher“, erinnert sich Giller. „Sie musste erst lernen, was Gras ist. Danach kam Schnee dran.“ Obwohl Sasha kein Wasserfan ist, war ihr erster Strandausflug ein voller Erfolg.

Die Organisation Underdog Rescue in Minnesota rettete Sasha, die ihre ersten acht Jahre in einer Welpenfabrik in Oklahoma verbracht hatte. Dort wurde sie zur Zucht missbraucht, verletzt und schließlich für nur einen Cent versteigert.

„Züchter geben oft Hunde ab, die sie nicht mehr brauchen“, erklärt Lacey Crispigna, stellvertretende Direktorin von Underdog Rescue. „Auktionshäuser verlangen manchmal einen Mindestbetrag – daher die 0,01 Dollar. Die Alternative war wahrscheinlich Einschläferung.“

Ein Bein war so schwer geschädigt, dass es kurz nach der Rettung amputiert werden musste. Doch diese Operation war der beste Schritt für Sasha. Ihre Pflegemutter berichtete, dass Sasha das verletzte Bein zuvor nur schleppte und sofort agiler wirkte.

„Drei Beine stören sie kein bisschen“, sagt Giller. „Auf unserem ein Hektar großen Grundstück rennt sie bis an ihre Grenzen. Sie ist die unangefochtene Chefin hier.“

Beim Fressen lässt sie sich auch nicht bremsen. Sasha überholt ihre vierbeinigen Geschwister und diktiert, wann es Zeit zum Essen ist.

Trotz der Narben aus ihrer Zeit in der Kiste hat sich Sasha grundlegend verändert. Früher gab sie keine Töne von sich und bewegte sich kaum.

„Heute macht sie alles, was sie früher nicht konnte: Sie spielt mit robusten Spielzeugen, rast herum und kommt langsam, wenn man sie ruft“, freut sich Giller.

Sasha kam auf ungewöhnliche Weise in die Familie. Giller lacht heute darüber: Seine Frau entdeckte sie auf PetFinder und verliebte sich in das Foto – sie schwärmt für langhaarige Chihuahuas. Giller selbst war skeptisch: „Ich mag keine kleinen Hunde, wir hatten schon drei große Schäferhunde.“

Doch seine Frau setzte sich durch. Beim Treffen schmolz Giller: „Sie war so winzig und ängstlich. Ich hielt sie einfach und beruhigte sie.“ Zu Hause wählte Sasha ihn als ihren Menschen. „Sie folgt mir überallhin.“

Sashas Geschichte begann traurig, geht aber steil bergauf. „Sie hat mein Herz erobert. Alles, was sie will, bekommt sie.“

Foto mit freundlicher Genehmigung von Torre Giller.