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Hunde sicher im Auto transportieren: Sicherheitsgurt, Box, Barriere oder Sitz? Expertenrat von Tierärzten

Von Diana Bocco

Eine Umfrage von Volvo und The Harris Poll aus März 2018 zeigt: Alarmierende 48 % der Hundebesitzer, die mit ihren Tieren Auto fahren, nutzen keine Sicherheitsausrüstung. Zudem lassen 41 % ihren Hund auf dem Vordersitz mitfahren, und nur 5 % haben ein Haustiersicherheitssystem installiert.

„Hunde sollten bei jeder Autofahrt sicher und bequem angeschnallt sein, um alle Insassen zu schützen. Niemand plant einen Unfall, aber sie passieren“, betont Dr. Carol Osborne, DVM, integrative Tierärztin und Inhaberin der Chagrin Falls Pet Clinic. „Freilaufende Hunde im Auto können Unfälle verursachen und beide Beteiligten verletzen.“ Selbst ohne Unfallherstellung kann ein fliegender Hund schwere Verletzungen erleiden oder andere gefährden.

Obwohl es verlockend ist, den Hund auf dem Schoß zu lassen mit baumelndem Kopf aus dem Fenster: Bei einem Crash sind Sie beide dank Hundesicherheitsausrüstung besser geschützt, so Dr. Osborne.

Hier stellen wir vier bewährte Optionen für die Hundesicherheit im Auto vor – inklusive Tipps zur passenden Wahl für Ihr pelziges Familienmitglied.

Hundesicherheitsgurte

Sicherheitsgurte eignen sich für kleine und große Hunde, wenn sie mit einem Clip am Rücken eines speziellen Sicherheitshundegeschirrs befestigt werden, erklärt Dr. Elisa Mazzaferro, DVM, außerordentliche klinische Professorin für Notfallpflege an der Cornell University Veterinary Specialists in Stamford, Connecticut. „Niemals ein normales Geschirr oder Halsband verwenden, um Bewegungen im Auto zu verhindern“, rät sie.

Das Geschirr muss sicher sitzen: „Zwei Finger sollten locker unter Kragen, Rücken und Achseln passen“, so Dr. Mazzaferro.

Haben Sie schon ein Auto-Sicherheitsgeschirr? Ergänzen Sie es mit einem Kurgo-Gurt für den Rücksitz. Oder wählen Sie das Komplettpaket wie den Kurgo Tru-Fit Smart-Gurt mit steckbaren Stahlschnallen.

Dr. Osborne empfiehlt langlebige Modelle: „Viele Hunde kauen aus Angst – hochwertige Gurte halten schelmischen Zähnen stand.“

Gurte passen für die meisten Hunde, aber bei Spielzeugrassen sind sie oft ungeeignet: „Die Spannung könnte zu stark sein. Besser eine Transportbox“, sagt Dr. Osborne.

Hundeboxen und Transportboxen

Für kleine oder hyperaktive Hunde ist eine Transportbox ideal, meint Dr. Osborne: „Wenn der Hund bequem hineinpasst und die Box fest im Auto verankert ist, ist das die beste Wahl.“

Taschen wie die K&H Pet Products Reisesicherheits-Haustiertasche lassen sich sicher am Sitz fixieren.

Dr. Mazzaferro empfiehlt Boxen für größere Hunde, die hinten in SUVs oder an Sitzen befestigt werden: „Die Box muss groß genug sein, damit der Hund aufstehen, liegen und drehen kann.“

„Besonders bei Rücken- oder Nackenproblemen: Boxen vermeiden Druck durch Geschirre bei Bremsmanövern.“

Modelle wie die Pet Gear Travel-Lite Soft-Haustierbox oder die Cool Runners Pet Tube bieten gepolsterten Komfort und Schutz.

Absperrgitter für Hunde

Hundegitter sind perfekt für große Autos wie SUVs, um Hunde ganz hinten zu halten – oder zum Trennen von Vor- und Rücksitz.

„Die Barriere schafft einen sicheren Raum, in dem nervöse Hunde entspannen können“, erklärt Dr. Osborne.

Gute Optionen: MidWest Drahtgitter-Universalgitter oder das verstellbare Walky Dog Guard – ideal für große Rassen wie Pyrenäenhunde oder Fluchtkünstler.

Erhöhte Hundeautositze

Autositze sichern Hunde gut, wenn der Gurt verhindert, dass sie herauskönnen, so Dr. Mazzaferro. Besser für kleine Hunde, die kooperieren – aber nicht auf dem Vordersitz, um Ablenkung zu vermeiden. Dort Airbag deaktivieren!

Mit Sitzen wie dem HDP Deluxe Lookout kann der Hund aus dem Fenster schauen, bleibt aber sicher.

Dr. Osborne rät: „Rücksitz ist sicherer als Vorderseite. Modelle wie der Solvit-Autositz sind ideal hinten und bieten tolle Aussicht.“