Geschichte der rohen Tiernahrung
Von Patrick Mahaney, VMD
Viele wissen es nicht: Rohkost hat eine lange Tradition und spiegelt die natürliche Ernährung wider, die Hunde und Katzen vor der Domestizierung zu sich nahmen.
Vor Tausenden von Jahren hatten wilde Hunde und Katzen kaum Wahl. Sie ernährten sich von allem Verfügbaren – um zu überleben. Sie fraßen sich voll, fraßen Gras auf der Weide oder hungerten tagelang.
Starke Jäger jagten und verschlangen lebende Beute. Weniger Erfahrene nutzten Kadaver, frisches Grünzeug oder Eier. Je nach Saison, Klima und Region war Nahrung reichlich oder knapp. Alles wurde roh verzehrt – ohne Kochen.
Moderne Rohkost für Haustiere
Heutige Rohkost orientiert sich an dieser ursprünglichen Ernährung, lange vor dem Aufkommen von Trockenfutter. Sie enthält wertvolle Enzyme, Vitamine, Mineralien und Energie aus unverarbeitetem Fleisch wie Huhn, Rind oder Bison sowie Getreide, Obst und Gemüse. Hohe Kochtemperaturen zerstören diese Nährstoffe oft.
Fleisch, Früchte, Körner und Gemüse sind essenziell für Hunde und Katzen. Wichtig: Die Rohkost muss vollständig und ausgewogen sein. Lagern Sie sie gefroren und reinigen Sie Kontaktflächen gründlich mit Wasser und Seife.
Interessiert an Rohkost? Konsultieren Sie Ihren Tierarzt, ob sie für Ihr Tier geeignet ist. Ein Fachmann kann Marken empfehlen – manche nutzen Hochdruckverarbeitung, um Bakterien zu eliminieren, ohne Nährstoffe zu verlieren.