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5 Kriterien, um hochwertiges Katzenfutter zu erkennen – Lohnt sich der Preis?

So finden Sie das beste Katzenfutter zum fairen Preis

Es ist verständlich, dass Sie bei manchen Ausgaben sparen möchten, um sich andere Freuden zu gönnen. Aber beim Katzenfutter zu geizen und auf die günstigste Marke auszuweichen? Auf keinen Fall! Ihre Katze ist ein treuer Gefährte und verdient Futter, das ihre Gesundheit langfristig fördert. Doch wie erkennen Sie qualitativ hochwertiges Katzenfutter? Lassen Sie uns die wichtigsten Kriterien betrachten.

Basierend auf „Pet Food Ingredients: How to Strike the Right Balance“ und „Was bedeutet 'Made in the USA' für Tiernahrung?“.

1. Ist Ihr Katzenfutter nährstoffmäßig ausgewogen?

„Alle Tiere benötigen Wasser, Energie – aus Protein, Fett oder Kohlenhydraten – sowie essenzielle Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe“, erklärt Tony Buffington, DVM, PhD, Professor für klinische Veterinärwissenschaften am Veterinary Medical Center der Ohio State University. Solange alle Nährstoffe in der richtigen Balance und bioverfügbar vorliegen – was nicht allein vom Etikett abzulesen ist –, ist die Herkunft der Zutaten für die Gesundheit irrelevant, betont Dr. Buffington.

Warum Balance? „Sie ist entscheidend für den Stoffwechsel“, sagt Joe Bartges, DVM, PhD, Professor für Medizin und Ernährung am College of Veterinary Medicine der University of Tennessee. „Bei zu wenigen Kohlenhydraten wird Protein für Energie zweckentfremdet. Dieses Gleichgewicht sorgt für optimale Effizienz.“ Genau deswegen balancieren seriöse Hersteller ihre Rezepturen mit Hilfe von tierärztlichen Ernährungsexperten. Das führt uns zu Punkt 2…

2. Wurde Ihr Katzenfutter von Ernährungswissenschaftlern entwickelt?

Die Formulierung von Katzenfutter ist hochkomplex. Qualitätshersteller beschäftigen Ernährungswissenschaftler, die Dutzende Zutaten (oft über 50) und Nährstoffe präzise abstimmen, um die optimale Gesundheit Ihrer Katze zu gewährleisten. Die Besten gehen weiter und testen ihre Formeln in Fütterungsstudien.

3. Hat Ihr Katzenfutter AAFCO-Fütterungsstudien bestanden?

Fütterungsstudien nach AAFCO-Standards (Association of American Feed Control Officials) sind der Goldstandard, wie Ashley Gallagher, DVM vom Friendship Hospital for Animals, betont. Solche Diäten wurden unter strengen Bedingungen an Haustiere gefüttert und als vollständig und ausgewogen bestätigt. Suchen Sie auf dem Etikett nach: „Tierfütterungstests nach AAFCO-Verfahren belegen, dass [Firmenname] eine vollständige und ausgewogene Ernährung bietet.“

4. Wurde Ihr Katzenfutter unter strengen Qualitätskontrollen produziert?

Qualität und Sicherheit stehen bei allen Herstellern im Fokus, doch einige produzieren in eigenen Werken, um volle Kontrolle zu behalten. Mindy Bough, Vice President of Operations beim ASPCA Animal Poison Control Center und Leiterin der ASPCA Pet Nutrition Services, hebt hervor: Vor-Ort-Produktion ermöglicht bessere Überwachung von Zutaten und Prozessen. Futter kann so zurückgehalten werden, bis Tests Salmonellen oder Aflatoxine ausschließen – und Rückrufe minimiert werden.

Achten Sie auf „Hergestellt von [Firmenname]“ statt „Hergestellt für“ oder „Vertrieben von“. Bei Verdacht auf Probleme: Sofort füttern einstellen, Hersteller und Tierarzt kontaktieren. Aktuelle Tierfutterrückrufe finden Sie hier.

5. Passt das Futter perfekt zu Ihrer Katze?

„Angemessen“ bedeutet: Abgestimmt auf Alter, Rasse, Aktivität, Gewicht und Gesundheit. Falsche Ernährung schadet mehr, als sie nutzt. All-Life-Stages-Futter erfüllt AAFCO-Wachstumsstandards, kann aber für Senioren zu nährstoffreich sein und Probleme verursachen.

Die Futtervielfalt überwältigt? Fragen Sie Ihren Tierarzt – er berät individuell. Investieren Sie jetzt in Qualität, um künftige Tierarztrechnungen zu vermeiden.

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