Von Vanessa Voltolina
Möchten Sie Ihrer Katze die Freiheit der Natur schenken, ohne Risiken einzugehen? Ein gezieltes Training an der Leine schafft das ideale Gleichgewicht: Sicherheit für die Wohnungskatze und Abenteuer ohne die Gefahren einer Freigänger-Katze.
Bevor Sie losziehen, hier bewährte Tipps von Tierärztin Dr. Eloise Bright aus North Ryde, Australien, und Katzenexpertin Kelly Meister-Yetter aus Toledo, Ohio, zum effektiven Leinentraining und der richtigen Ausrüstung.
Leinentraining und Anschnallen Ihrer Katze
Die meisten Katzen brauchen eine sanfte Einführung in die Außenwelt, rät Dr. Bright. Belohnen Sie mit Leckerlis, um sie zum Laufen zu motivieren – besonders am Anfang. Starten Sie früh mit dem Training, um Spaziergänge zur Routine zu machen.
Bei der Ausrüstung: Wählen Sie eine Bungee-Leine für Nachgiebigkeit. Vermeiden Sie einziehbare Leinen, da sie reißen, verheddern oder Verbrennungen verursachen können. Statt Halsbändern empfehlen beide Expertinnen ein Achtergeschirr: Es sitzt sicher, lässt aber zwei Finger darunterschieben. Locken Sie mit Leckerlis, passen Sie sanft an und brechen Sie ab, wenn Ihre Katze unruhig wird.
Bequem an der Leine werden
Gewöhnen Sie Ihre Katze erst indoor ans Geschirr: Lassen Sie es tragen, belohnen Sie positiv. Haken Sie dann die Leine an und lassen Sie sie frei im Haus laufen, damit sie lernt, dass Sie folgen.
"Sobald sie das im Haus meistert, gehen Sie nach draußen", sagt Meister-Yetter.
Der erste Spaziergang Ihrer Katze
Beginnen Sie im ruhigen Garten oder Hinterhof zur entspannten Tageszeit. Neue Reize machen nervös – lassen Sie sie erkunden, wälzen oder schnuppern. Es kann Tage bis Monate dauern, bis sie sich wohlfühlt. Seien Sie geduldig: Viele Katzen lernen schnell und genießen Spaziergänge danach.