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Schützen Sie Ihre Katze vor Zecken: Expertenwissen und bewährte Tipps

Zecken sind nicht nur ein Problem bei Hunden. Laut der renommierten Tierparasitologin Dr. Susan Little sind Katzen hochgradig anfällig für Zeckenbefall. Entgegen mancher Vorurteile können Katzen Zecken nicht einfach „wegzaubern“. Schwerwiegender noch: Diese Parasiten übertragen potenziell gefährliche, teilweise tödliche Krankheiten auf Ihre Katze.

Lassen Sie uns genauer betrachten, wie Zecken auf Katzen gelangen und wie Sie Ihr Liebster vor ihnen bewahren.

Wie kommen Zecken auf Ihre Katze?

Kein Garten ist hermetisch abgeschottet. Selbst mit hohem Zaun dringen Eichhörnchen, Waschbären oder Nagetiere ein und bringen Zecken – und Flöhe – mit. Je mehr Wildtiere Ihren Garten besuchen, desto höher das Risiko einer Übertragung. Streunende Katzen können ebenfalls Parasiten einschleppen. Füttern Sie daher keine Wildtiere mit Mais, Nüssen oder Samen, um Besucher fernzuhalten.

Sie selbst oder menschliche Gäste können Zecken unbemerkt an Kleidung, Schuhen oder Socken mitbringen. Auch Hunde oder andere Haustiere, die nach draußen gehen, importieren sie ins Haus und gefährden Ihre Katze.

Zecken sind Meister der Tarnung und hefteten sich geschickt an Wirte, um Blut zu saugen.

Zecken bei Katzen bekämpfen: Die besten Methoden

Es gibt rezeptfreie und verschreibungspflichtige Mittel gegen Zecken, viele auch gegen Flöhe. Lesen Sie Etiketten genau: Manche Produkte sind nur für Hunde und giftig für Katzen! Konsultieren Sie immer Ihren Tierarzt für die passende Empfehlung je nach Lebensstil Ihrer Katze.

1. Spot-On-Behandlungen

Diese Tropfen wirken bis zu einem Monat zuverlässig. Neurotoxine töten adulte Zecken, manche hemmen auch Larven. Die ölig-flüssige Basis verteilt das Mittel bis in die Talgdrüsen.

2. Zeckenhalsbänder

Diese Halsbänder geben neurotoxische Stoffe ab – als Gas oder hautverteilt wie Spot-Ons. Passen Sie es eng, aber mit Platz für zwei Finger. Schneiden Sie Überlänge ab, überwachen Sie auf Reizungen oder Allergien.

3. Orale Medikamente

Pillen oder Kautabletten werden aufgenommen, ausgeglichen und wirken parasitizid. Katzen-spezifische Varianten sind rarer – Tierarzt fragen!

Haus und Garten zusätzlich schützen

Schneiden Sie Rasen, Büsche und Bäume zurück, um Lebensräume für Parasiten zu minimieren. Bei Bedarf: Haushalts- oder Gartensprays/Granulate aus Tierarzt, Zoofachhandel oder Gartencenter. Vorsicht: Schädlich für Tiere, Fische, Menschen! Bei starkem Befall: Profi-Kammerjäger engagieren.

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