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Können Katzen Lyme-Borreliose bekommen? Fakten und Schutz für Ihre Katze

Lyme-Borreliose wurde Ende der 1970er Jahre erstmals beschrieben. Trotz jahrzehntelanger intensiver Forschung bleiben viele Aspekte dieser Krankheit ungeklärt. Bei Menschen und Hunden kann sie schwere Erkrankungen verursachen, bei Katzen jedoch nicht. Bislang gibt es keine dokumentierten Fälle natürlicher Infektionen bei Katzen. Experimentell können Katzen mit dem Erreger Borrelia burgdorferi infiziert werden, was zu Gelenkschmerzen und neurologischen Symptomen führt – doch das ist nur im Labor beobachtet worden.

Bei Hunden ist Borreliose weit verbreitet. Wichtige Symptome sind Fieber, Lethargie, Gelenkschmerzen und selten akutes Nierenversagen. Viele Hunde testen bei Routineuntersuchungen positiv, doch nur etwa 5-10 % entwickeln klinische Zeichen. Katzen zeigen diese Symptome typischerweise nicht, können aber Hirschzecken leicht ins Haus einschleppen, wenn sie keinen Zeckenschutz erhalten.

Weitere zeckenübertragene Erkrankungen wie Cytauxzoonose (oft tödlich, trotz Therapie) oder Tularämie (ansteckend auf Menschen) bedrohen Katzen und Hunde. Flöhe übertragen gefährliche Krankheiten wie Mycoplasma, Bartonella, Typhus und sogar die Pest.

Der zuverlässigste Schutz: Halten Sie Ihre Katze hauptsächlich indoors und wenden Sie ganzjährig monatliche Floh- und Zeckenprophylaxe an. Katzen putzen sich gründlich, doch unsichtbare Parasiten sind möglich. Prävention ist der Schlüssel zu einem gesunden Leben ohne parasitäre Bedrohungen.

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