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Kinder und Katzen: Altersgerechte Verantwortung und Pflegetipps von Experten

Von Cheryl Lock

 

Wenn Sie hören: „Katzen sind viel einfacher als Hunde …“, widerspreche ich respektvoll. In fast drei Jahren mit meiner Katze Penny habe ich Tausende Dollar für Tierarztbesuche ausgegeben – vor allem wegen ihres kürzlich diagnostizierten Asthmas –, unzählige Stunden für Pflege, Nägel schneiden und Katzentoilette gereinigt. Glauben Sie mir: Sie kann genauso anhänglich sein wie jeder Hund, wenn nicht noch mehr.

 

Bei der Anschaffung einer Katze für kleine Kinder gibt es viel zu bedenken. Jedes Kind reift unterschiedlich, doch allgemein lässt sich einschätzen, ab wann es Verantwortung für Katzenpflege übernehmen kann. Kay Cox, bekannt als The Pet Counselor, ist erfahrene Tierpsychologin und -trainerin. „Es ist entscheidend, Kindern und Tieren beizubringen, sicher miteinander umzugehen“, sagt sie. „Dabei unterstütze ich Familien seit Jahren.“

 

Wir haben Cox gebeten, typische Katzenpflichten altersgerecht aufzuschlüsseln. Wichtig: Unkastrationslose Katzen können Kleinkinder beim Spielen leicht kratzen. Daher immer einen Erwachsenen beaufsichtigen.

 

Babys: Ein Baby übernimmt keine Pflege – doch die Katze braucht Integration in die Familienveränderung. Cox empfiehlt einen Fünf-Schritte-Prozess: Vor der Geburt „Babyzeit“ einplanen, damit die Katze sich nicht verdrängt fühlt. Nach der Geburt sanfte Vorstellung, ruhig bleiben. Bei positiver Reaktion loben. Zeit mit der Katze fortsetzen – sie sind Ihr „Pelzkind“. Bei Besuchern Leckerlis an der Tür bereithalten, damit die Katze mitfeiert.

 

Kleinkinder: Kleinkinder kontrollieren Arme und Hände nicht immer, daher Bewegungen überwachen für sanften Umgang. Katze an Greifen in Futter-/Wassernäpfe oder Spielzeug gewöhnen – Kinder sind neugierig. Trainieren Sie mit Ihrer Hand und dem Wort „sanft“. Niemals unbeaufsichtigt lassen, auch sanfte Katzen brauchen Aufsicht.

 

3- bis 6-Jährige: Nach konsequenter Arbeit haben Kind und Katze oft eine starke Bindung. Ab 3 Jahren kann das Kind unter Aufsicht füttern, tränken, bürsten, spielen helfen. Erwarten Sie kein tägliches Erinnern, doch es fördert Verantwortungsbewusstsein.

 

Ab 6 Jahren eignen sich Aufgaben wie Leckerlis, eine Mahlzeit füttern, Näpfe reinigen – ideal als Einstieg in Hausarbeiten. „Machen Sie es positiv, dann lieben es Kind und Katze“, rät Cox.

 

Die Anfangsinvestition lohnt sich: Es stärkt die Bindung zwischen Kind und Katze nachhaltig.