Seit über 60 Jahren begleiten Katzen mein Leben. Gemeinsam mit Tierärzten habe ich unzählige Einblicke in ihr Verhalten gewonnen.

Eine gute Idee
Ein Kätzchen ist ein wunderbares Haustier! Diese flauschigen, verspielten Wesen zaubern jedem ein Lächeln ins Gesicht. Dennoch sollten Sie sich auf einige typische Eigenarten einstellen, die anfangs herausfordernd sein können.
- Sie quetschen sich in die kleinsten Ritzen.
- Sie schlafen viel.
- Manchmal entwickeln sie sich mit einem Spielgefährten besser.
- Sie sind oft zu klein für normales Katzenklo.
- Manche wissen nicht sofort, wie man es benutzt.
- Sie erschrecken leicht.
- In den ersten Monaten brauchen sie spezielles Kätzchenfutter.
- Sie zahnen und beißen alles an.
- Sogar ihre weichen Krallen können Kratzer verursachen.
- Impfungen und Kastration sind essenziell.

Sie quetschen sich in die kleinsten Ritzen
Katzen suchen instinktiv warme, enge Plätze. Kätzchen huschen hinein, ohne zu bedenken, ob sie wieder herauskommen. Das kann problematisch werden. Beispiele:
- Sie verstecken sich in Kühlschränken oder darüberliegenden Schränken.
- Achten Sie beim Öffnen eines heißen Ofens.
- Bei Verschwinden: Schauen Sie in Schränke, Wäschesäcke oder den Trockner.
- Vorsicht bei Türen – Kätzchen erkunden neugierig, ohne Gefahren zu ahnen.
- Schubladen schließen sich leicht über ihnen.
Sie lieben es zu schlafen
Erwachsene Katzen dösen bis zu 18 Stunden täglich, Kätzchen brauchen ebenso viel oder mehr. Achtung: Sie pausieren nur kurz und toben dann weiter. Mit etwas Geduld kann Ihr Kind neben dem Kätzchen einnicken – legen Sie es einfach dazu. Bewegen Sie es vorsichtig, falls es das Kind stört.

Manchmal entwickeln sich Kätzchen mit einem Gefährten besser
Die meisten Kätzchen sind anhänglich. Mit einem Spielkameraden beschäftigen sie sich länger. Das kann ein anderes Kätzchen, ein Hund, eine Katze, Kaninchen oder Vögel sein. Führen Sie sie langsam ein – Geduld ist entscheidend. Bei Hunden: Extrem vorsichtig, da einige instinktiv angreifen.
Sie sind oft zu klein für das Katzenklo
Das ist ein häufiges Problem. Lösungen: Niedrige Box, Welpenpads mit etwas Streu oder eine kleine Schale. Darunter immer Unterlagen legen. Eine Bücher-Treppe hilft beim Hinein- und Herauskommen – demonstrieren Sie es mehrmals. Decken Sie mit Pads ab, nicht mit Tüten.

Ein Kätzchen weiß vielleicht nicht, wie man das Katzenklo benutzt
Auch ältere Kätzchen brauchen Zeit an neuer Box. Ursachen: Freigänger-Gewohnheit, frühe Trennung von der Mutter oder Angst. Seien Sie geduldig. Bei anhaltenden Problemen: Tierarzt aufsuchen, da es auf Krankheit hindeuten kann.
Sie erschrecken leicht
Kätzchen sind weltfremd und reagieren panisch auf Geräusche oder Bewegungen. Geduld zahlt sich aus. Filmen Sie ihre Akrobatik – vom Stuhl fallen, Wände rennen oder Aquarien angreifen. Es unterhält die ganze Familie.

Ein Kätzchen braucht in den ersten Monaten Kätzchenfutter
Hohe Aktivität erfordert leicht verdauliches, proteinreiches Futter. Erwachsenenfutter ist zu hart und schwer verdaulich. Fragen Sie Ihren Tierarzt.
Sie zahnen und beißen alles
Wie Kinder kauen Kätzchen auf allem herum. Beißen an Menschen: Entfernen Sie es ruhig. Wiederholung lehrt sie. Manche beißen bei zu rauer Handhabung – seien Sie sanft.

Sogar ihre weichen Krallen tun weh
Instinktiv "spielen" sie aggressiv, um Fähigkeiten zu trainieren. Nach Entwöhnung simulieren sie Wildnis. Mit Wachstum lernen sie, dass Sie Geborgenheit bieten.
Impfungen und Kastration sind unerlässlich
Schützen vor Leukämie, Tollwut & Co., auch für Wohnungskatzen. Kastration mildert Aggression, Markieren und Verletzungen.

Kätzchen bereichern Ihre Familie
Schnell lernend, verspielt und kuschelig – ideale Spielgefährten für Kinder. Lehren Sie Sanftheit; entfernen bei Kratzen. Sie wachsen gemeinsam zur lebenslangen Freundschaft heran.
Dieser Artikel basiert auf der langjährigen Erfahrung des Autors. Er ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei Stresssymptomen: Sofort zum Tierarzt.