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Katzenpullover: Brauchen sie wirklich welche? Experten klären auf

Von Lindsay Lowe

Suchen Sie online nach "Katzen in Pullovern", stoßen Sie auf unzählige süße Bilder von Kätzchen in Mini-Strickklamotten. Niedlich? Ja. Aber brauchen Katzen Pullover?

Die klare Antwort lautet meist: Nein, sagt Dr. Susan Sikule, Inhaberin der Just Cats Veterinary Clinic mit Standorten in Guilderland und Saratoga, New York.

Risiken von Pullovern bei Katzen

Ein Pullover kann Katzen einer Überhitzung aussetzen. "Sie tragen ihren Pelzmantel nicht umsonst", erklärt Sikule. "Er reguliert ihre Körpertemperatur perfekt – ein Pullover könnte das stören."

Die Bewegungsfreiheit leidet darunter, was zu Unfällen führt: Der Stoff könnte sich beim Springen verhaken oder die Katze verheddert sich beim Ausziehen.

"Nehmen Sie bei Papiertüten immer die Griffe ab, damit die Katze nicht mit dem Kopf stecken bleibt – dasselbe gilt für Pullover", rät Mieshelle Nagelschneider, Katzenverhaltensberaterin und Autorin von "The Cat Whisperer". "Katzen sind wie Houdinis: Sie schlüpfen leicht rein und raus, geraten aber in Gefahr."

Manche Katzen stressen sich durch Kleidung, was zu Verhaltensproblemen führt. "Ich habe Katzen gesehen, die im Pullover durchs Haus stolpern und Unfälle bauen", berichtet Nagelschneider.

Sicher einen Pullover anziehen: So geht's

Ausnahmen gibt es: Haarlose Rassen wie die Sphynx frieren schneller, brauchen aber selten Pullover – außer bei extremer Kälte draußen, meint Sikule.

Nach Operationen oder Rasuren (z. B. bei älteren Katzen nach dem Trimmen) empfehlen Tierärzte leichte Pullover oder T-Shirts, um Wärme zu spenden und Lecken von Nähten zu verhindern.

Wählen Sie maßgeschneiderte Passform: "Nicht zu locker, sonst rutscht er runter; nicht zu eng, sonst quält sie sich raus", rät Nagelschneider.

Viele Katzen meiden Kleidung. Gehen Sie langsam vor: "Kopf durchstecken, Pfoten rein – wenn sie zappelt und es abstreift, ist es ungeeignet", sagt Sikule.

Gewöhnung braucht Zeit: Fangen Sie mit Minuten an, steigern Sie bei Entspannung. Spielen Sie mit Federangeln, um Selbstbewusstsein zu fördern. "In der Jagdstimmung fühlen sie sich stark", erklärt Nagelschneider.

Niemals unbeaufsichtigt lassen – immer einsatzbereit sein!

So halten Sie Ihre Katze warm – ohne Pullover

Besser: Vermeiden Sie Kältesituationen von vornherein.

"Wenn Ihnen kalt ist, friert auch Ihre Katze", warnt Nagelschneider. Auch Freigänger brauchen Schutz vor Erfrierungen.

Zeichen für Kälte: Zittern, eingezogene Glieder, Suchen nach Wärmequellen wie Lampen oder Sonne.

Gesunder Menschenverstand hilft: Heizung nie ausschalten bei Abwesenheit. Bei Regen und Kälte lieber drinnen lassen. "Pullovern fühlen sich unnatürlich an – meist sagen wir: Nein."

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