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CBD-Öl für Katzen: Sicherheit, Dosierung und Expertenwissen

Von Kate Hughes

Als Katzenbesitzer suchen viele nach natürlichen Wegen, um ihre Lieblinge gesund und glücklich zu halten. Dazu gehört zunehmend CBD-Öl aus der Cannabispflanze – eine alternative Behandlung, die in der Humanmedizin bereits viel Zuspruch findet.

Studien belegen die entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung von Cannabis beim Menschen. Für Haustiere fehlen jedoch großangelegte wissenschaftliche Untersuchungen. Ist CBD-Öl dennoch sicher für Katzen? Welche Beschwerden lassen sich damit lindern?

Was ist CBD-Öl?

Cannabispflanzen bergen über 100 Wirkstoffe, doch Cannabidiol (CBD) steht im Fokus medizinischer Anwendungen. Im Gegensatz zu THC, dem psychoaktiven Bestandteil, macht CBD nicht high. CBD-Öle sind hochkonzentriert und eignen sich für therapeutische Zwecke.

„Es fehlen klassische Studien zur Wirkung von CBD-Öl bei Katzen“, erklärt Dr. Daniel Inman, Tierarzt bei Burlington Emergency Veterinary Specialists in Williston, Vermont. „Ganzheitliche Kollegen setzen es jedoch ein gegen Entzündungen, Angstzustände und Schmerzen.“

Inman betont: CBD-Öl verbessert subjektiv Wohlbefinden und Lebensqualität, heilt aber keine Krankheiten. Lassen Sie es immer von Ihrem Tierarzt absegnen.

Ist CBD-Öl sicher für Katzen?

Dr. Gary Richter, ganzheitlicher Tierarzt und Leiter des Montclair Veterinary Hospital in Oakland, Kalifornien, hält CBD-Öl für generell sicher. Mögliche Nebenwirkungen wie Magenprobleme oder Sedierung klingen bei Absetzen ab.

„Wichtiger ist die korrekte Dosierung, um Überdosierungen zu vermeiden“, rät er.

Dr. Liza Guess von der Ohio State University ist zurückhaltender: „Ohne fundierte Forschung empfehle ich es nicht. Es gibt bewährte, FDA-zugelassene Alternativen gegen Schmerzen, Anfälle oder Angst.“

Die FDA reguliert CBD-Produkte nicht, daher variiert die Qualität. Dr. Richter: „Prüfen Sie Labortests auf Reinheit und Wirkstoffgehalt – frei von Bakterien, Pilzen und Schwermetallen.“

Achtung: CBD-Öl ist sicher, Cannabispflanzen nicht! Dr. Guess berichtet von Toxizitäten durch Knabbern. Inman sieht in der Notaufnahme oft Vergiftungen: „In schweren Fällen muss ich Tiere stationär behandeln.“

Ist CBD-Öl legal?

Produkte mit unter 0,3 % THC gelten als Hanf und sind uneingeschränkt legal. Die Herausforderung: Diskussion mit dem Tierarzt. Richter: „In manchen Regionen dürfen Tierärzte CBD nicht besprechen, selbst wo Cannabis legal ist.“

Aktivisten fordern Gesetzesänderungen, Richter inklusive. „In Kalifornien liegt ein Entwurf vor, um Tierärzte einzubinden.“

Sprechen Sie immer mit Ihrem Tierarzt, bevor Sie starten. „Kein Medikament oder Ergänzung ohne Rücksprache“, rät Richter.