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5 empfohlene Katzengräser zum Selberanbauen: Experten-Tipps für gesunde Katzen

Von Cheryl Lock

Obwohl Ihre Katze Hühner-, Rind- oder Thunfischfutter liebt, sehnen sich viele Stubentiger nach frischem Grünzeug. Hier kommt Katzengras ins Spiel. „Es ist eine tolle Mikronährstoffquelle für Katzen“, erklärt Mark Waldrop, DVM, von der Nashville Cat Clinic. „Unlösliche Ballaststoffe helfen gegen Haarballen, und es bereichert die Umwelt Ihrer Katze nachhaltig.“

Katzengras – oft mit Katzenminze verwechselt – besteht laut Humane Society meist aus Hafer-, Roggen-, Gersten- und Weizengräsern.

Achten Sie darauf: Kätzchen unterscheiden oft nicht zwischen sicherem Katzengras und giftigen Pflanzen. Lagern Sie letztere immer außer Reichweite, um Unfälle zu vermeiden.

Katzengras selber anbauen: So geht's Schritt für Schritt

Keine Sorge, Sie brauchen keinen grünen Daumen. „Katzengras ist kinderleicht anzubauen“, betont Waldrop. „Samen in Erde streuen, gießen, Erde feucht halten – nach 10 Tagen ist es fertig. Verwenden Sie einen niedrigen, schweren Topf, der nicht leicht umkippt.“

Die Humane Society empfiehlt folgende bewährte Methode:

  1. Füllen Sie den schweren Topf zu ¾ mit lockerer Blumenerde. Streuen Sie die Samen gleichmäßig aus, bedecken Sie sie mit ¼ Zoll Erde.
  2. Decken Sie locker mit Plastikfolie ab, lagern Sie bei Raumtemperatur, geschützt vor direkter Sonne. Feuchten Sie mit einer Sprühflasche auf, sobald die Erde trocken wirkt.
  3. Bei ersten Sprossen Folie entfernen, sonnigen Platz wählen. Weiter gießen, wenn nötig. Bieten Sie es Ihrer Katze bei 3–4 Zoll Höhe an.
  4. Bei Welken (nach 2–3 Wochen) Triebe herausziehen und neu aussäen. Pflanzen Sie mehrere Töpfe im 1–2-Wochen-Rhythmus für kontinuierliche Versorgung.

Die besten Gräser für Katzen: Unsere Top-Empfehlungen

Alle gängigen Katzengräser aus dem Zoofachhandel sind sicher, doch Waldrop favorisiert Luzernegras: „Es unterstützt nachweislich die Nierenfunktion bei Katzen.“

Hafergras ist ebenfalls ideal – es beruhigt den Darm, liefert Protein, lösliche Ballaststoffe sowie Eisen, Mangan, Zink und B-Vitamine. (Erfahren Sie hier mehr über die Kraft des Hafers.)

Bei Ernährungsfragen immer Ihren Tierarzt konsultieren.

Auf was Sie achten sollten

Innen angebautes Katzengras bietet kontrollierte, gesunde Snacks. Achtung: Überwässerung kann Schimmel fördern, warnt Waldrop. „Dann neu starten.“

Katzen knabbern meist nur die Spitzen, sodass das Gras nachwächst. Konsultieren Sie bei übermäßigem Verzehr oder schnellem Verschwinden Ihren Tierarzt – eventuell fehlt etwas in der Ernährung.