Am 18. Dezember 2018 von Katie Grzyb, DVM, auf Genauigkeit überprüft und aktualisiert
Sie haben vielleicht bemerkt, dass Ihre ältere Katze sich nicht mehr so flink wie früher bewegt. Seniorenkatzen haben ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen wie Arthritis, Blasenprobleme, Seh- oder kognitive Störungen – was die Navigation im Haushalt erschweren und gefährlich machen kann.
Mit einfachen Anpassungen wird Ihr Zuhause für Ihre Katze im Alter sicherer und gemütlicher. Sprechen Sie vorab mit Ihrem Tierarzt über die individuellen Bedürfnisse Ihrer Katze. Hier eine fundierte Anleitung basierend auf Empfehlungen von Tierärzten und Verhaltensspezialisten.
Nehmen Sie nichts als selbstverständlich hin
Die Seniorenjahre sind keine Zeit für Nachlässigkeit, warnt Pam Johnson-Bennett, Inhaberin von Cat Behavior Associates in Nashville. „Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihre Katze langsamer wird oder mehr schläft, nur weil sie alt ist. Verminderte Mobilität oder mehr Schlaf können auf Schmerzen hinweisen, etwa durch Arthritis. Irritationen oder Aggressionen sind nicht einfach „Alterszicken“ – oft steckt ein medizinischer Grund dahinter.“
Seien Sie ein aufmerksamer Beobachter: „Achten Sie auf Veränderungen beim Auf- und Absteigen von Möbeln, in die Katzentoilette oder beim Fressen – Futter, das herunterfällt, ist ein Warnsignal“, rät Dr. Sonja Olson, leitende Notfallärztin bei BluePearl Veterinary Partners.
Änderungen treten nicht zu einem festen Zeitpunkt auf. Katzen altern individuell – manche werden mit 8 Jahren langsamer, andere sind mit 14 noch vital, ergänzt Dr. Olson.
Schaffen Sie einfachen Zugang zu Lieblingsplätzen
Ältere Katzen schätzen Privatsphäre und Ausblicke wie eh und je. „Sie wollen hoch hinaus, können aber nicht mehr so springen. Teppichbedeckte Katzentreppen helfen, ans Lieblingsfenster oder aufs Bett zu gelangen“, empfiehlt Dr. Olson. Die Frisco 2-in-1 Pet Steps sind eine passende Option.
Achten Sie auf ebenerdige Bereiche: „Bei nachlassenden Sinnen Möbel nicht umstellen – Katzen mit Sehbehinderung orientieren sich an Gewohnheiten. Keine Hindernisse auf Wegen platzieren“, rät Johnson-Bennett. Nachtlichter erleichtern die Navigation.
Bei Desorientierung oder Mobilitätseinschränkungen: Katzengitter mit Haustürtür sperren Treppen ab. Bei Hundegittern Katzentür prüfen.
Mehrere Futterstationen verteilen, empfiehlt Dr. Donna Stephens Manley, Beraterin und Ex-AAFP-Präsidentin aus Charlottesville, Virginia. „Erhöhte Näpfe schonen Gelenke – ideale Höhe für sitzende oder stehende Haltung. Stufen erleichtern Zugang zu Bett oder Fenster.“
Optimieren Sie das Katzentoilette-Setup
Katzentoilette groß wählen: „Doppelt so lang wie der Katzenkörper (Nase bis Schwanz) – kein Hocken nötig, ideal bei Arthritis“, sagt Dr. Andrea Sanchez, Senior Manager bei Banfield Pet Hospital in Vancouver, Washington.
Einfacher Einstieg: „Modelle mit niedriger Kante oder Rampe, wie die Antihaft-BetterBox von PetFusion oder Lucky Champ“, schlägt Dr. Olson vor.
Mehrere Toiletten (eine pro Katze plus eine extra) an strategischen Orten: „Weniger Weg, besser bei Blasenkontrolle-Problemen oder Hörverlust“, rät Johnson-Bennett. In Mehrkatzenhaushalten verhindert das Stress und Mobbing, ergänzt Dr. Manley.
Sorgen Sie für ultimativen Komfort
Seniorenkatzen verlieren oft Muskelmasse. „Mehr Polsterung und Wärme in Ruheplätzen – nur Haustiergenehmigte Produkte mit Temperaturbegrenzung wie der K&H Pet Products Bettwärmer“, empfiehlt Dr. Manley.
Orthopädische Betten, beheizte Varianten oder gemütliche Modelle: „Das Frisco Sherpa Orthopädisches Hunde- und Katzenbett bietet ideale Unterstützung“, sagt Dr. Sanchez.
Sonnenplätze nutzen: „Ältere Katzen lieben Wärme wegen schlechterer Durchblutung“, freut sich Dr. Olson.
Halten Sie den Geist fit
Mentale Stimulation ist entscheidend: „Angepasste interaktive Spiele – testen Sie Spielzeug neu“, rät Johnson-Bennett.
Puzzle-Spender mit Futter: „Natürliche Jagdinstinkte wecken, Schwierigkeitsstufen anpassen – nie frustrieren.“ Muffinform als Einstieg.
Beispiele: Trixie Activity Fun Board (5-in-1) oder Trixie Mad Scientist Flip Toy belohnen Problemlösen.
Ihrer Katze ein komfortables, sicheres Alter bieten – diese Anpassungen fördern Gesundheit und Wohlbefinden.
Von Paula Fitzsimmons