Ellison ist eine erfahrene professionelle Pferdetrainerin und Reitlehrerin. Sie leitet ein Sommerlagerprogramm und führt Kinder sicher in die Welt der Pferde ein.

Englisches vs. Westernreiten
Manche Interessenten haben sich schon informiert und wissen, ob sie englisches oder Westernreiten bevorzugen. Andere wollen einfach nur reiten lernen und kennen den Unterschied noch nicht.
Aus eigener Erfahrung: Als Kind führten mich meine Eltern auf meinem Pony in einem Westernsattel herum – ich klammerte mich am Sattelhorn fest. Später, beim ersten Reitunterricht, wechselten wir zu einem englischen Sattel, und so lernte ich reiten.
Was ist ein Westernsattel?
Der Westernsattel ist das, was viele als "Cowboy-Sattel" kennen – ikonisch aus alten Westernfilmen. Er unterscheidet sich klar vom englischen Sattel durch das markante Horn vorne, an dem man sich bei Bedarf festhalten kann.
Es gibt Variationen der Westernsättel, die speziell für Disziplinen wie Reining, Cutting oder Trailreiten optimiert sind.
Was ist ein englischer Sattel?
Für Nicht-Reiter reicht oft die Beschreibung: "Der Sattel ohne Horn". Englische Sättel eignen sich für Springreiten und Dressur. Auch hier gibt es Varianten für spezifische Disziplinen, sowie Allzwecksättel mit verstellbaren Steigbügeln – länger für Flacharbeit, kürzer zum Springen.
Was ist besser: Western- oder englisches Reiten?
Diese Debatte wird ewig geführt. Es gibt leidenschaftliche Western- oder Englisch-Reiter – letztlich ist es Geschmackssache, kein absolutes Besser.
Wenn Sie eine Richtung im Sinn haben, starten Sie idealerweise in einem Stall, der diesen Stil lehrt. Lernen Sie erst die Grundlagen, bevor Sie sich spezialisieren. So finden Sie die passende Community, die Ihre Ziele optimal unterstützt.

Ein Pferd ist ein Pferd
Als Trainerin und Ausbilderin sage ich: Ein Pferd bleibt ein Pferd, egal welcher Sattel drauf ist.
Die Grundposition – ausbalanciert von Schulter über Hüfte bis Ferse – lernen Sie in beiden Sätteln. Das ist die sicherste und effektivste Haltung, unabhängig vom Stil.
Erst bei fortgeschrittenen Disziplinen werden die Unterschiede spürbar.
Sicheres Grundreiten ist universell – ob auf Western- oder englischem Leder.
Es kommt auf Ihre Vorliebe an
Möchten Sie starten und wissen, was Sie wollen? Suchen Sie ein umfassendes Horsemanship-Programm, kein reines Reitprogramm. Lernen Sie Sicherheit, Pflege und mehr – so werden Sie vielseitig und verstehen Pferde besser.
Keine klare Präferenz?
Falls unsicher: Recherchieren Sie das beste, ganzheitliche Horsemanship-Programm und starten Sie dort!
Mit der Zeit entdecken Sie Ihre Disziplin. Dank solider Grundlage und guter Position wechseln Sie mühelos.

Das kann ich gar nicht genug betonen
Ein Pferd ist immer dasselbe Tier. Beobachten Sie Top-Kliniker: Sie trainieren in beiden Stilen. Die Kommunikation – Druck und Entlastung, klare Hilfen – ist universal, unabhängig vom Sattel.
Nicht zu viel nachdenken
Als Anfänger: Überlegen Sie Englisch vs. Western nicht zu sehr – es ist Präferenz. In einem guten Horsemanship-Programm mit starkem Lehrer und sicheren Pferden haben Sie den besten Start, egal wohin es geht.