Zu viel Kuscheln kann für Katzen stressig sein, wie Studien zeigen. Eine Umfrage von Cats Protection offenbart: Mehr als die Hälfte der Besitzer unterschätzt den Stress durch übermäßiges Verwöhnen.Laut Tierverhaltensmanagerin Nicky Trevorrow brauchen Katzen oft Raum und Ruhe. Sie sind keine kleinen Menschen – was uns tröstet, wirkt bei ihnen nicht immer gleich. Die Forschung deckt einen Wissensmangel auf: Besitzer wollen das Beste, machen aber unwissentlich Fehler.
Achtung: Diese Fehler könnten Sie machen...
55 % wussten nicht, dass ein weiteres Tier im Haushalt stressen kann. Als Tierverhaltensexpertin mit jahrelanger Praxis rate ich: Achten Sie auf Signale. Hier sind 5 Wege, wie Sie Ihr Haustier unabsichtlich reizen:
1. Routine durcheinanderbringen
Haustiere lieben feste Zeiten für Futter und Schlaf. Passen Sie Ihren Zeitplan nicht ständig an, ohne Rücksicht – auch ungewöhnliche Heimkehren stören. Etablieren Sie stabile Routinen.
2. Warnsignale ignorieren
Ignorieren Sie nicht das Bellen oder Winseln. Es könnte ein Alarm oder der Wunsch, rauszugehen, sein – nicht nur Aufregung.
3. Katze anstarren
Langer Augenkontakt gilt bei Katzen als Aggressionssignal. Blinzeln Sie stattdessen langsam, um Frieden zu signalisieren.
4. Hund mit widersprüchlichen Signalen verwirren
Geben Sie keinen alten Schuh zum Kauen, ärgern Sie sich aber über den Neuen. Hunde unterscheiden nicht – Konsistenz ist entscheidend, um Stress zu vermeiden.
5. Soziale Kontakte erzwingen
Hunde sind sozial, aber zwingen Sie keine Interaktionen mit Fremden ab. Geben Sie Zeit, sich anzupassen.