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Die Gewinner des Palm Dog Awards: Legendäre Hunde-Schauspieler bei den Cannes Filmfestspielen

Die Gewinner des Palm Dog Awards: Legendäre Hunde-Schauspieler bei den Cannes FilmfestspielenBei den jährlichen Filmfestspielen von Cannes gibt es neben den großen Preisen für Regisseure und Schauspieler einen besonderen Award für den besten Hundedarsteller: den Palm Dog. Seit über einem Jahrzehnt ehren Filmkritiker die talentiertesten Vierbeiner des Festivals mit einem einzigartigen Halsband. Als Kenner der Cannes-Traditionen stellen wir die bemerkenswertesten Gewinner der vergangenen Jahre vor.
2011: Uggie, der Star aus The Artist
Uggie bedarf kaum einer Vorstellung. Dieses ikonische Hündchen glänzte in Michel Hazanavicius' Oscar-prämiiertem Stummfilm The Artist und avancierte zum Hollywood-Star. Nebenbei spielte es in Water for Elephants (2011) mit und war der erste Hund, dessen Pfotenabdrücke vor dem Chinese Theatre in Hollywood verewigt wurden. Uggie brachte sogar eine Autobiografie heraus – Uggie: The Artist. My Story, geschrieben von Wendy Holden –, die seinen Weg vom Rettungshund zum Weltstar nachzeichnet.

2006: Mops aus Marie Antoinette
Der kleine Mops von Kirsten Dunst eroberte 2006 die Juryherzen in Sofia Coppolas Marie Antoinette.

2009: Dug aus Up
Die rührende Animation Up verdankt viel ihrem entzückenden Golden Retriever Dug. Dank eines speziellen Halsbands, das Gedanken in Worte verwandelt, spricht er Englisch – seine funkelnden Augen und sein fröhliches Wesen machten ihn 2009 zum Gewinner.

2001: Otis aus The Anniversary Party
Im Eröffnungsjahr des Palm Dog siegte der energische Jack Russell Terrier Otis in Alan Cumming und Jennifer Jason Leighs Drama The Anniversary Party. Otis konnte nicht erscheinen, weshalb Regisseurin Jennifer Jason Leigh den Preis annahm.

2016: Nellie aus Paterson
Die Englische Bulldogge Nellie machte mit ihrem posthumen Sieg für Jim Jarmuschs Paterson Geschichte. Sie übernahm früh die Führung für ihre charmante Nebenrolle, verstarb jedoch kurz vor der Verleihung an unbekannten Ursachen.

2013: Baby Boy aus Behind the Candelabra
In Steven Soderberghs Film über Liberace mit Michael Douglas und Matt Damon brillierte der sehbehinderte Pudel Baby Boy. Bruno erhielt zudem Anerkennung für Die Höhle des gelben Hundes, ein Film über die tiefe Bindung zwischen einem Mädchen und ihrem Hund.

2007: Yuki aus Persepolis
Yuki aus der Animation Persepolis (2007) war der erste animierte Gewinner. Im selben Jahr teilten sich alle Hunde der Mid Road Gang den Preis.

Weitere Gewinner
2002
Tähti, Star in Aki Kaurismäkis Der Mann ohne Vergangenheit als Hannibal, stammt aus einer Filmhund-Dynastie – Mutter und Großmutter waren ebenfalls Stars.

2003
In Lars von Triers experimentellem Dogville war Moses ein Umriss eines Hundes, der bellende Geräusche imitierte.

2004
Mondovino beleuchtet Globalisierung in der Weinwelt; Bluthunde Edgar und Hoover erhielten besondere Anerkennung unter den preisgekrönten Hunden.

2010
Zum 10-jährigen Jubiläum siegte Boxer Boss in Stephen Frears' Komödie Tamara Drewe.

2012
Terrier Smurf (als Banjo und Poppy) aus Ben Wheatleys dunkler Komödie Sightseers.

2014
In Kornél Mundruzcós White God führte Hagen einen Hund-Aufstand an – die gesamte Hunde-Cast wurde ausgezeichnet.

2015
Maltipoo Lucky aus Arabian Nights durfte sogar in seiner Rede sprechen.