Hunde können sich genauso schnell erkälten wie wir Menschen. Besonders Welpen und ältere Hunde sind anfälliger für Kälteeinwirkungen. Tiere mit Diabetes, Herzkrankheiten, endokrinen Störungen oder Nierenerkrankungen haben Schwierigkeiten, ihre Körpertemperatur zu regulieren und sind höherem Risiko ausgesetzt. Outdoor-Hunde erfordern eine andere Pflege als reine Wohnungshunde – insbesondere bei Ernährung, Bewegung, Unterkunft, Pflege und gesundheitlichen Aspekten wie Arthritis oder Verletzungen.
Die Rasse berücksichtigen
Einige Rassen sind kälteverträglicher als andere. Chow-Chow, Malteser und Englischer Setter tolerieren Kälte gut. Dagegen sind Dobermann, Greyhound, Spielzeugrassen und Kurzhaarige empfindlicher. Selbst robuste Rassen brauchen aber Schutz vor der Kälte.
Drinnen halten
Hunde sind am glücklichsten und gesündesten im Haus. Sie reagieren sensibel auf starke Kälte. Freiliegende Hautstellen wie Nase, Ohren und Ballen können erfrieren und dauerhafte Schäden erleiden.
Fellpflege optimieren
Vermeiden Sie extremes Scheren des Fells – es isoliert vor Kälte. Regelmäßiges Bürsten und Auskämmen von Knoten ist auch im Winter essenziell. Verfilztes Fell isoliert schlechter. Pflege fördert zudem die Durchblutung und das Wohlbefinden.
Bad vorsichtig
Reduzieren Sie Bäder an kalten Tagen. Nutzen Sie lauwarmes statt heißes Wasser, um die Haut nicht auszutrocknen. Trockenbäder sind eine gute Alternative. Trocknen Sie Hunde gründlich, bevor sie rausgehen – idealerweise morgens, damit sie in der Sonne trocknen können.
Wärme bereitstellen
Winterkuscheln ist das Beste! Wärmflaschen oder beheizte Hundebetten eignen sich hervorragend, besonders für Welpen und Senioren. Ältere Hunde profitieren von Wärme an steifen Gelenken – Decken, warme Matten helfen enorm.
Ernährung anpassen
Outdoor-Hunde brauchen im Winter 10–15 % mehr Futter, da sie Energie zum Warmhalten verbrauchen. Fettzusatz kann Kalorien liefern, birgt aber Risiken wie Durchfall. Konsultieren Sie Ihren Tierarzt für passende Anpassungen. Füttern Sie kleinere Portionen öfter und halten Sie frisches, lauwarmes Wasser bereit. Hunde gehören ins Haus zur Familie!
Kürzere Spaziergänge
Kurze Ausführen reichen für Bewegung, ohne Erfrieren. Indoor-Spiele wie Apportieren, Suchspiele oder Tauziehen halten fit. Bei Gelenkproblemen reicht Treppensteigen.
Vorsicht vor Autos
Warme Motoren locken Hunde unter die Haube. Schauen Sie immer nach oder klopfen Sie an, bevor Sie starten.
Hundekleidung nutzen
Kleidung schützt Kleine, Kahlhaarige, Ältere oder Kranke. Zittern ist ein klares Signal. Passgenau anpassen und drinnen ausziehen, um den Effekt zu maximieren.
Vor Winterkrankheiten schützen
Kälte schwächt das Immunsystem und begünstigt Infektionen, Erfrierungen oder Vergiftungen. Arthritis verschlimmert sich. (Text: Dr. Ruma Devi, praktizierende Tierärztin, spezialisiert auf Chirurgie und Radiologie.)
Tierische Fakten
– Seeotter halten Händchen beim Schlafen, um nicht zu treiben. – Eichhörnchen pflanzen Bäume, indem sie Nüsse vergessen. – Rüden-Welpen lassen Hündinnen oft gewinnen. – Kühe haben beste Freundinnen. Mooo! – Schweden hat Kaninhoppning-Wettbewerbe. — Quelle: Buzzfeed
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Quelle: www.dogsandpupsmagazine.com, www.facebook.com/Dogsandpupsmag