Repräsentatives BildWährend des Corona-Lockdowns bleiben wir alle zu Hause, um die Infektionskurve abzuflachen. Auch unsere Haustiere leiden unter der Situation. Eingesperrt zu sein ist für niemanden einfach – besonders nicht für unsere vierbeinigen Freunde. Viele Tierbesitzer melden Appetitlosigkeit und Lethargie bei ihren Tieren. Es geht nicht nur um die körperliche Gesundheit: Bewegungsmangel kann zu Angstzuständen führen und den Stoffwechsel beeinträchtigen, was das Immunsystem schwächt. Deshalb ist es entscheidend, sich intensiv um Ihre pelzigen Begleiter zu kümmern. Hier zeigen wir Ihnen bewährte Tipps, wie Sie die Isolation für sie erträglicher machen.
Halten Sie sie körperlich und geistig aktiv
Spaziergänge sind während des Lockdowns unangebracht. Experten warnen, dass langes Einsperren Hunde anfällig für Depressionen und Ängste macht. Stattdessen: Finden Sie kreative Alternaten im Haus. Ein Klassiker ist "Verstecken und Apportieren" – widmen Sie Ihrem Hund eine Stunde dafür. Haben Sie eine Treppe? Nutzen Sie sie für Training beiderseits.
Achten Sie auf gute Hygiene
Haustiere haben im Lockdown weniger Möglichkeiten, sich zu erleichtern – besonders in Wohnungen. Kot kann Keime und Parasiten wie Spulwürmer oder Hakenwürmer enthalten. Entsorgen Sie ihn immer fachgerecht mit Abfallbeuteln. Lagern Sie Vorräte für die Dauer der Maßnahmen. Gehen Sie nur zu Stoßzeiten hinaus, halten Sie Abstand und lassen Sie Ihr Tier nicht schnüffeln.

Halten Sie eine Notfallausrüstung bereit
In unsicheren Zeiten brauchen Sie ein Haustier-Notfallset neben 30 Tagen Futtervorrat: Verbandszeug, Schere, Thermometer, Watte, spritzenförmige Applikatoren für Medikamente, Fiebersenker, Erbrechenstopper und Entwurmungsmittel. Bleiben Sie mit Ihrem Tierarzt in Kontakt und reagieren Sie bei ersten Symptomen sofort.
Rationieren Sie das Futter
Bei Ihnen zu Hause ist Ihr Tier rund um die Uhr präsent – vermeiden Sie Überfütterung aus Mitleid. Ohne Aktivität braucht es weniger Kalorien. So reicht der Vorrat bis zum Ende des Lockdowns.